Lokalsport Südhessen

Fußball-A-Liga Wichtiger Heimsieg über Bensheim / SG NoWa mit dem 0:3 in Lörzenbach noch gut bedient

Azzurri atmen auf

Ried.Die Lampertheimer Azzurri haben durch einen 2:1-Heimsieg gegen den Tabellenletzten FSG Bensheim den nächsten Schritt Richtung Klassenerhalt in der Fußball-A-Liga gemacht. Für die anderen drei Riedclubs lief es dagegen nicht ganz so gut. Während die SG Nordheim/Wattenheim beim SV Lörzenbach mit 0:3 verlor, verpassten sowohl der VfB Lampertheim als auch der FV Biblis Heimsiege und mussten sich mit jeweils einem Punkt begnügen.

Azz. Lamperth. – FSG Bensheim 2:1

„Es war das erwartet schwierige und wenig ansehnliche Spiel. Für diesen Heimsieg mussten wir alles investieren. Zwar haben wir nicht unbedingt gut gespielt und haben uns sehr schwer getan. Die FSG hat es eigentlich nur mit langen Bällen nach vorne versucht. Am Ende zählt für uns nur das Ergebnis, allerdings müssen wir zukünftig unsere Chancen konsequenter nutzen“, resümierte Azzurri-Coach Martin Göring nach dem Heimerfolg gegen das A-Liga-Schlusslicht, der die Lampertheimer bis auf einen Punkt an einen direkten Nichtabstiegsplatz heranbrachte. Allerdings taten sich die Azzurri vor allem in der ersten Halbzeit schwer und konnte sich nur wenige Möglichkeiten erarbeiten. Stattdessen brachte Klaudi Buraku mit einem Kopfball ins lange Eck die Bensheimer in Führung (16.). Erst kurz vor dem Pausenpfiff glich Yannick Hofmann mit dem ersten nennenswerten Azzurri-Torschuss zum 1:1 aus (41.), kurz danach verhinderte der Bensheimer Torwart Charfeddine Hattab nach einem Schuss von Marcel Sutter die Lampertheimer Halbzeitführung (44.).

Nach der Halbzeitpredigt durch Göring lief es in der zweiten Halbzeit dann etwas besser. Nach einer Flanke des eingewechselten Robin Schlicksupp erzielte Marcel Sutter den 2:1-Siegtreffer (63.).

VfB Lamp. – SV Winterkasten 1:1

Für den VfB Lampertheim geht das Warten auf den ersten Sieg in diesem Jahr weiter. Auch im Heimspiel gegen den SV Winterkasten reichte es für die Spargelstädter nicht für drei Punkte, am Ende trennten sich die beiden Mannschaften mit 1:1. „Momentan wissen wir nicht, woran es liegt. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit waren wir im zweiten Durchgang die bessere Mannschaft. Wir haben viel probiert und hätten uns einen Sieg verdient gehabt. Schade, dass es wieder nicht gereicht hat“, ärgerte sich VfB-Sprecher Bruno Synoradzki nach der Punkteteilung.

Die beiden Treffer fielen nach ruhenden Bällen. Während zunächst Vitali Becker einen an ihm selbst verursachten Foulelfmeter sicher verwandelte (54.), zirkelte Max Katzenmeier auf der Gegenseite einen Freistoß zum 1:1 ins Netz (77.). Synoradzki: „Das war eine dumme, unnötige Aktion von uns. Aber wir hatten auch danach noch einige gute Möglichkeiten, konnten diese aber nicht nutzen.“

FV Biblis – SV Lindenfels 2:2

„Das sind für uns zwei verlorene Punkte. Wir wollten dieses Heimspiel unbedingt gewinnen und waren auch auf einem guten Weg. Allerdings haben wir nach dem 2:0 aufgehört, Fußball zu spielen und die Lindenfelser regelrecht eingeladen und um die Gegentore gebettelt. Je länger das Spiel dauerte, desto weniger haben wir gearbeitet. Das war enttäuschend“, fasste FVB-Coach Roman Link die Partie zusammen.

Dabei kamen die Bibliser zunächst gut ins Spiel. Nach einer schönen Kombination im Mittelfeld setzte sich Markus Gölz gegen einen Innenverteidiger des SVL durch und traf zum 1:0 (35.). Auch die zweite Halbzeit begann vielversprechend, Marc Worschech köpfte einen Eckball zum 2:0 über die Linie (55.). Danach gab der FVB das Spiel aber aus der Hand, für die Lindenfelser traf André Wörle doppelt (65., 80.).

SV Lörzenbach – SG NoWa 3:0

„Das war für uns ein ruhiger Nachmittag. Mit dem 3:0 sind wir zwar zufrieden, hätten das Ergebnis aber auch noch um einige Tore deutlicher gestalten können. Die Chancen dazu waren da, wir sind aber immer wieder am starken Pascal Metz im gegnerischen Tor gescheitert“, sagte Lörzenbachs Vorsitzender Stefan Jünger nach dem Heimsieg gegen den Tabellenvorletzten. Die Tore für den SVL erzielten Timo Krauss (14., 40.) und Patrick Feller (54.). rago

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