Lokalsport Südhessen

Fußball-Kreisoberliga VfR tritt bei Starkenburgia an

Barisic warnt vor zu großer Euphorie

Archivartikel

Ried.Vier Mannschaften führen derzeit die Tabelle in der Fußball-Kreisoberliga Bergstraße an. Sieben Punkte haben nicht nur Tabellenführer Tvgg Lorsch, die hochgewettete SG Wald-Michelbach, sondern auch der VfR Bürstadt und die vom Bürstädter Tunjo Bozanovic trainierte TSV Auerbach auf der Habenseite.

Stb. Heppenheim – VfR Bürstadt

Goran Barisic, der neue Trainer des VfR Bürstadt, freut sich zwar über den gelungenen Saisonstart seiner Mannschaft, warnt aber gleichzeitig davor, diesen nicht zu hoch zu bewerten: „Ich wehre mich dagegen, dass wir nun schon zu den Meisterschaftsanwärtern gezählt werden. Bisher hatten wir nämlich auch einiges an Glück.“ Dabei spielt er auch auf das jüngste 2:1 gegen die zweite Mannschaft der Eintracht Wald-Michelbach an. „Die Wald-Michelbacher hatten nicht so viele Spieler von der ersten Mannschaft dabei. Und uns kam zugute, dass wir Malcom Darffour in den Griff bekommen haben.“

Nun tritt der VfR beim FC Starkenburgia Heppenheim an und Barisic möchte dort mit seiner Mannschaft ein attraktives Spiel zeigen. Er kennt den Heppenheimer Trainer Miguel da Silva schon lange aus gemeinsamen Zeiten im Mannheimer Amateurfußball und schätzt dessen akribische Art. So sehr Barisci auch die beiden Zugänge Noel Jurek und Ibrahim Cepaneci vermisst, würde er es umso mehr bedauern, stünde Besim Reka nicht zur Verfügung. „Ich musste Besim gegen Wald-Michelbach vorzeitig austauschen. Er ist der Dreh- und Angelpunkt in unserem Spiel. Deswegen wäre es jammerschade, wenn er in Heppenheim nicht dabei wäre“, so Barisic.

Et. W.-Michelb. II – Al. Groß-Rohrh.

Gleich im Anschluss an die unrühmliche 2:7-Heimniederlage gegen die Tvgg Lorsch holte Alexander Behrendt, Trainer des FC Alemannia Groß-Rohrheim, seine Spieler zusammen, sprach Klartext und forderte sie auf, am kommenden Sonntag in der Auswärtsbegegnung gegen Eintracht Wald-Michelbach II eine Trotzreaktion zu zeigen. Was ihm ganz und gar nicht gefallen hatte, war die Tatsache, dass sich seine Elf zu früh aufgab. „Schon nach dem 1:3-Rückstand gingen die Köpfe nach unten“, hatte Behrendt beobachtet. Eine mögliche Wiedergutmachung soll auch dazu dienen, den negativen Trend nicht weiter zu verstärken. Im Odenwald muss der Trainer nicht nur auf die Urlauber Dennis Ziegert und Emre Kilic verzichten, sondern auch auf Tim Blessing, der sich aufgrund einer Familienfeierlichkeit für Sonntag abgemeldet hat.

TV Lampertheim – SV Fürth

Ebenfalls unter Zugzwang steht der TV Lampertheim, der bei der KSG Mitlechtern seine erste Saisonniederlage bezog. Im Heimspiel gegen die Spielvereinigung Fürth wollen die Turner unbedingt wieder als Sieger vom Platz gehen. „Fehlende Passgenauigkeit, inkonsequentes Zweikampfverhalten, mangelnde Bewegung, wenig durchdachte Raumaufteilung und unzureichende Chancenverwertung – das waren die Gründe, die zu unserer Niederlage führten“, zeigt Lampertheims Pressesprecher Frank Willhardt die Verbesserungsmöglichkeiten auf. Gegen die Fürther kann der TVL allerdings nicht in Bestbesetzung spielen, René Salzmann (Urlaub) und Nicolas Herwehe (Kapselverletzung) fallen aus. hias

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