Lokalsport Südhessen

Fußball Landesverband will keine Süd-Staffel mit Hessen

Bayern mit klarem Nein

Archivartikel

Bad Gögging.Im zähen Ringen um eine Regionalliga-Reform lehnt der Bayerische Fußball-Verband eine Neuauflage der einstigen Süd-Staffel zusammen mit Baden-Württemberg und Hessen ab. „Diese hat sich damals als nicht lebensfähig erwiesen“, begründete der wiedergewählte Präsident Rainer Koch am Samstag das klare Votum der Delegierten auf dem Verbandstag in Bad Gögging.

Bei der Diskussion um eine geplante Reduzierung von fünf auf vier Staffeln mit den Meistern als direkten Aufsteigern in die 3. Liga formierten sich die Vertreter der 19 bayerischen Regionalligisten geschlossen, um ihre Positionen zu vertreten. Die Regionalliga Bayern sei sportlich und wirtschaftlich „ein erfolgreiches Modell“, betonte ihr Sprecher Christoph Heckl vom FC Ingolstadt II.

Deshalb sollen auch in Zukunft alle bayerischen Clubs in einer Staffel spielen. Eine gemeinsame Liga mit Baden-Württemberg oder aber eine mit Thüringen und Sachsen sei denkbar. Koch und Heckl brachten auch eine „zweigleisige 3. Liga“ als Lösung ins Spiel.

Dauerhafte Lösung bis 2019

Bis 2019 muss eine DFB-Arbeitsgruppe für eine dauerhafte Lösung sorgen. Bis dahin gilt für zwei Regionalliga-Spielzeiten, dass es vier statt drei Aufsteiger in die 3. Liga gibt. Dabei stellt aber nur die Regionalliga Südwest in beiden Jahren einen Fixaufsteiger.

„Dass der Meister bislang nicht direkt aufsteigt, führt zu Ärgernis und Unverständnis bei den Vereinen, die aufsteigen wollen“, sagte Heckl.

Der TSV 1860 München, der am Samstag die Meisterschaft perfekt machte, muss nun am 24. und 27. Mai gegen den 1. FC Saarbrücken aus der Regionalliga Südwest um den Drittliga-Aufstieg kämpfen. lhe

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