Lokalsport Südhessen

Fußball-Gruppenliga ET Bürstadt will Türk Gücü in Schach halten

„Bei uns ist natürlich eine Steigerung nötig“

Bürstadt.Vier Hinrundenspieltage hat die Bürstädter Eintracht in der Fußball-Gruppenliga Darmstadt noch vor sich. Die sportliche Tendenz sprach zuletzt eine klare Sprache: Nach einem schwachen Saisonstart mit vier Punkten aus den ersten acht Partien hat sich der Aufsteiger längst in der neuen Spielklasse etabliert. Fünf ihrer jüngsten sechs Pflichtbegegnungen hat die Eintracht gewonnen, zum Teil mit Gala-Auftritten wie dem 5:0 gegen Nauheim oder dem 8:1 bei Sportfreunde Heppenheim.

Zuletzt überzeugten sich die Bürstädter spielerisch nicht mehr vollends, die Heimdreier in der Englischen Woche gegen die Kellerkinder FC Fürth (2:0) und KSG Georgenhausen (3:1) am vergangenen Sonntag gehen als Arbeitssiege durch. Zwischendrin gab es eine deutliche 0:4-Niederlage gegen die SKV Büttelborn. Am morgigen Sonntag (15 Uhr) geht es für den Elften (16 Punkte) zum Sechsten FC Türk Gücü Rüsselsheim, der 23 Punkte und mit 38 Toren den zweitstärksten Angriff der Liga nach dem VfB Ginsheim II (43) vorweist. Allerdings sind die Autostädter seit vier Spielen sieglos. Bei Abstiegskandidat TSV Lengfeld bezog der FC zuletzt eine 1:3-Niederlage.

„Bei uns ist natürlich eine Steigerung nötig“, betont Eintracht-Spielertrainer Benjamin Sigmund und hofft, dass sich die Leistungen seiner Elf „gegnerabhängig“ verhalten: „Wir treffen auswärts auf einen spielstarken Gegner, und das auf einem großen Platz. Da wird es erst einmal darum gehen, kompakt zu stehen. Wir werden tief beginnen und versuchen, unser Heil über unser Umschaltspiel und unsere Kontersituationen zu finden“, gibt Sigmund die taktische Marschroute vor. Den FC Türk Gücü schätzt er als „spielstarke, aber auch emotionale Mannschaft“ ein, erklärt er: „Deswegen werden wir versuchen, Rüsselheims Spielfluss über die Zweikämpfe zu unterbinden.“

Marroqui wieder dabei

Personell wird Bürstadts Übungsleiter auf eine ähnliche Truppe wie in den vergangenen Wochen bauen können. Angreifer Juan Marroqui ist zurück aus dem Urlaub, dafür hat sich Verteidiger Matthias Wegerle in den Urlaub verabschiedet. Für den verletzten Mittelfeldmann Andreas Schwöbel wird es laut Sigmund noch nicht reichen. cpa

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