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Fußball-A-Liga Spielausschussvorsitzender Hofmeister bestätigt, dass der FV Hofheim neue Sponsoren sucht / Keine Abgänge in der Winterpause

„Bis zum Sommer wird alles ganz normal laufen“

Hofheim.Über den FV Hofheim gibt es derzeit viele Gerüchte. Zwei wichtige Sponsoren seien abgesprungen, der Ried-Club erwäge deshalb sogar den freiwilligen Abstieg aus der Kreisliga A.

„Ganz so schlimm ist es nicht“, klärt Jürgen Hofmeister, Vorsitzender des Hofheimer Spielausschusses, auf. „Es stimmt zwar, dass sich der eine oder andere aus unserer Sponsorenliste zurückgezogen hat, der aktuelle Spielbetrieb ist davon aber nicht betroffen. Wir haben die Saison zwar etwas anders geplant, aber ähnliche Probleme haben ja auch andere Vereine. Bei uns wird aber bis zum Sommer alles ganz normal weiterlaufen. Danach werden wir schauen, wie es in der nächsten Saison weitergeht“, sagt Hofmeister.

Neben neuen Spielern suchen die Hofheimer in der momentanen Winterpause also auch neue Geldgeber, der aktuelle Kader bleibe aber mindestens bis zum Rundenende zusammen, so Hofmeister: „Wir haben keine Abgänge im Winter, alle Spieler bleiben. Unser Vorbereitungsplan für die Restrunde steht und wir sind in der Kreisliga A wettbewerbsfähig.“

In der ersten Saisonhälfte blieben die Hofheimer sportlich hinter den selbstgesteckten Erwartungen zurück. Nach dem Abstieg aus der Kreisoberliga startete der FVH zunächst gut in die A-Liga-Saison, hatte dann aber viel Verletzungspech. Als man dadurch in eine Negativspirale geriet, übergaben Spielertrainer Oliver Schader und sein „Co“ Sven Dexler die sportliche Leitung nach dem zwölften Spieltag an Tobias Haser und Marcel Mackemull. Viel änderte das aber nicht, der Hofheimer Motor blieb bis zum Jahresende stotternd. Viele Verletzte, zu viele Gegentreffer und gleichzeitig zu wenige Tore sorgten dafür, dass der FVH als 13. der Kreisliga A-Tabelle in die Winterpause ging.

Mit lediglich 14 Punkten aus 18 Spielen steht die Truppe von Coach Tobias Haser damit nur einen Punkt vor der Abstiegsrelegation. Insgesamt kassierten die Hofheimer 45 Gegentore, trafen in der Offensive aber nur 33 Mal. Dass damit die eigenen Ziele verfehlt wurden, liegt auf der Hand und dürfte sicherlich auch ein Grund für den Ausstieg der beiden Sponsoren gewesen sein, sagt auch Jürgen Hofmeister.

Richtungsweisende Restrunde

Für die Restrunde hofft Hofmeister deshalb, dass sich der FV Hofheim schnell wieder aus dem Tabellenkeller herausarbeitet und wieder ins gesicherte Mittelfeld vorrückt: „Es hängt eben alles mit allem zusammen. Gelingt uns ein gutes Abschneiden, fällt auch die Suche nach neuen Unterstützern sicherlich etwas leichter.“ rago

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