Lokalsport Südhessen

Fußball-Kreisoberliga VfR Bürstadt muss nach Corona-Pause zu Wald-Michelbach II

Böck befürchtet Nachteil

Archivartikel

Bürstadt.Auch nach vielen Jahren wird Daniel Böck, dem neuen Spielertrainer des Fußball-Kreisoberligisten VfR Bürstadt, seine erste Trainersaison noch lebhaft in Erinnerung bleiben. Nicht nur der späte Start in diese Runde 2020/21 ist außergewöhnlich. Auch die Tatsache, dass die Bürstädter insgesamt vier Begegnungen pausieren mussten, dürfte so schnell nicht in Vergessenheit geraten. Beides liegt an Corona – und die Spielpause hat damit zu tun, dass ein VfR-Akteur Mitte September positiv auf Corona getestet worden war.

Während der VfR in den Partien gegen den VfL Birkenau, die TSV Auerbach, die Spielvereinigung Fürth und die SG Unter-Abtsteinach zum Zuschauen verurteilt war, spielten die andere Mannschaften munter weiter. Und gerade darin sieht Daniel Böck vor der Begegnung bei der zweiten Mannschaft von Eintracht Wald-Michelbach nun einen gehörigen Nachteil.

„Wenn wir am Sonntag in Wald-Michelbach spielen, haben wir möglicherweise nicht genug Kraft. Der Gegner könnte klar im Vorteil sein“, sieht Böck seinen VfR in einer schwierigen Situation. Doch dieser nicht gerade günstigen Ausgangssituation wollen sich die Bürstädter stellen. „Ich versuche, die Mannschaft bestmöglich auf den Gegner vorzubereiten. Es kommt uns zugute, dass wir einen großen Kader haben. Ich weiß, was meine Mannschaft zu leisten in der Lage ist. Deswegen will ich mit drei Punkten zurück nach Bürstadt fahren“, strebt Böck einen Auswärtssieg an und beklagt lediglich das Fehlen seines Bruders Dennis, der aufgrund eines Kurzurlaubs passen muss.

Merlau-Behrendt am Telefon

Am vergangenen Sonntag klingelte bei Alexander Merlau-Behrendt, dem Trainer des FC Alemannia Groß-Rohrheim, ständig das Telefon. „Jeder wollte wissen, warum unser Spiel in Lampertheim abgesagt wurde und keiner konnte so recht nachvollziehen, dass dies aufgrund eines fehlenden Schiedsrichters aus dem Kreis Groß-Gerau war“, sagte der Übungsleiter des FCA. Aber immerhin hatte er die Gelegenheit, den kommenden Heimgegner SSG Einhausen bei dessen 1:1-Unentschieden gegen die KSG Mitlechtern zu beobachten. „Mit Einhausen treffen wir seit langem wieder mal auf eine Mannschaft, die nicht im oberen Tabellendrittel beheimatet ist“, erklärt Merlau-Behrendt und hofft insgeheim darauf, dass der Gegner nicht gleich jeden Fehler seiner Mannschaft bestraft. Von diesen leistete sich die junge Groß-Rohrheimer Mannschaft schließlich zuletzt einige. „Unsere Unerfahrenheit wird uns manchmal eben zum Verhängnis“, bedauert der Trainer.

Der hat gegen Einhausen wenigstens keine personellen Sorgen, beklagt aber, dass Ugur Yaz (Urlaub) Maximilian Menier (Knieverletzung) und Jiar Mohammad (Verletzung am Fuß) nicht zur Verfügung stehen.

Im Heimspiel gegen den TV Lampertheim hofft Philipp Weißmüller, der Trainer des VfL Birkenau, auf die Rückkehr einiger Leistungsträger wie Florian Kneißl, Florian Frölich oder Sebastian Alter, die bei der aus Birkenauer Sicht „unglücklichen“ 2:4-Auswärtsniederlage bei der Spielvereinigung Fürth fehlten. hias

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