Lokalsport Südhessen

Schwimmen DSV will in Kassel einen neuen Präsidenten küren

Brinkmann zieht zurück

Archivartikel

Kassel.Leistungssportdirektor Thomas Kurschilgen beklagt den nahenden Rückzug von Vizepräsident Uwe Brinkmann aus dem Deutschen Schwimm-Verband. „Wieder einmal tragen die Verhaltensweisen einiger Präsidialen in den Landeschwimmverbänden dazu bei, dass Aufbruch und Erneuerung im DSV mit dem Rückzug von Uwe Brinkmann einen herben Dämpfer erhalten und die eingeleitete Professionalisierung der Strukturen des Verbandes stagnieren wird“, sagte Kurschilgen am Wochenende.

Am 21. November soll bei der Mitgliederversammlung in Kassel ein neuer Präsident gewählt werden. Vizepräsident Brinkmann, der seit April 2017 dem Präsidium angehört und den DSV zuletzt mit anführte, kündigte für diesen Termin den Abschied aus den Führungsgremien des über 570 000 Mitglieder starken Dachverbandes an. Für weitere Amtsaufgaben im DSV stehe er nicht zur Verfügung, hieß es laut DSV von Seiten des Verlegers aus Hannover.

„Wie auf der Mitgliederversammlung am 3. Oktober 2019 in Kassel zugesagt, trete ich bei Neuwahlen vom Amt des Vizepräsidenten des DSV zurück“, bekräftigte der frühere Wasserballer in einem internen Schreiben. Die Präsidenten-Kür im vorigen Herbst war um ein Jahr vertagt worden. Damals war eine Interimslösung installiert worden. Auch Vizepräsident Wolfgang Hein hatte seinerzeit angekündigt, bei der nächsten Mitgliederversammlung zurückzutreten, um den Weg für die komplette Neuwahl des Vorstands freizumachen.

Seit dem Rücktritt von Gabi Dörries 2018 hat der DSV keinen Präsidenten. Auch das Einsetzen einer Findungskommission hatte im Vorjahr nicht zur Wahl eines neuen Verbandsoberhauptes geführt. dpa

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