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Fußball-Kreisoberliga FSG Riedrode empfängt TSV Auerbach als klarer Favorit / Groß-Rohrheims Mittelstürmer Meyer wieder fit

Brüder im Trainerduell

Archivartikel

Ried.In der Fußball-Kreisoberliga Bergstraße wird der fünfte Spieltag bereits morgen mit der Begegnung FSG Riedrode gegen TSV Auerbach angepfiffen. Die Favoritenrolle gehört dabei klar der Riedroder Elf. Dies liegt nicht nur daran, dass die Auerbacher erneut zu den abstiegsbedrohten Teams der Liga zählen dürften, sondern vor allem an der Stärke der FSG.

Obwohl es für Spitzenmannschaft FSG und Tabellenschlusslicht Auerbach um sehr viel gehen wird, kommen die Trainer der jeweiligen Mannschaften vor der Begegnung um eine freundschaftliche Geste nicht umhin, denn Duro Bozanovic, Übungsleiter bei der FSG Riedrode, erwartet seinen Bruder Tunjo.

Tunjo Bozanovic verdiente sich seine Sporen bei den A-Junioren der JSG Alsbach/Auerbach, übernahm bereits im Herbst 2017 für kurze Zeit die Senioren, ehe ihm nun erneut das Vertrauen ausgesprochen wurde, als der bisherige Auerbacher Trainer Christian Hofsäß im Juli sein Amt aufgab. Aber auch der FC Alemannia Groß-Rohrheim genießt am Sonntag Heimrecht. Gegner ist die Tvgg Lorsch, die am vergangenen Sonntag, beim 3:1 über Hofheim, ihren ersten Saisonerfolg holte.

Der FC Alemannia Groß-Rohrheim steht zwar deutlich besser da, doch so richtig zufrieden ist der Club nicht. „Ich hätte jetzt lieber zwei Punkte mehr auf der Habenseite. Aber wenn wir komplett gewesen wären, hätten wir sicherlich auch eine bessere Ausbeute erzielt“, meint Groß-Rohrheims Vorsitzender Klaus Anthes.

Gerade bei der jüngsten 4:5-Heimniederlage gegen den TV Lampertheim wurde ihm deutlich, dass die Laufwege im Abwehrbereich nicht optimal sind. So gibt es einige Punkte, die er nun gegen den alten Rivalen aus Lorsch verbessern will. Dabei helfen soll auf alle Fälle Mittelstürmer Sven Meyer, der nach seiner Verletzung wieder zur Verfügung steht. Aber auch andere personelle Alternativen könnten Trainer Hamzalija Elezovic dabei behilflich sein, die Heimbegegnung zu gewinnen. Dennoch möchte Anthes die Lorscher, die dem Abstieg im Juni 2017 nur um Haaresbreite entgingen, keineswegs unterschätzen: „Wir dürfen nicht vergessen, dass es sich hier um einen spielstarken Gegner handelt.“

Auswärts muss dagegen der FV Hofheim ran, der bei der Spielvereinigung Fürth nur krasser Außenseiter sein wird. Während der VfR Bürstadt beim schwach gestarteten FC Starkenburgia Heppenheim spielt, muss der TV Lampertheim seine Leistungsstärke bei der SG Wald-Michelbach unter Beweis stellen. Beide Vereine betreiben eine vorbildliche Jugendarbeit, was auch zur Folge hat, dass viele Spieler aus dem eigenen Nachwuchs in der ersten Mannschaft spielen. hias

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