Lokalsport Südhessen

Fußball-Kreisoberliga VfR auch gegen den FC Fürth nur Außenseiter / Brisantes Bruder-Duell

Bürstadt blickt nach unten

Ried.Derzeit kein Staat zu machen ist mit dem Fußball-Kreisoberligisten VfR Bürstadt. Dieser bezog am vergangenen Wochenende abermals eine hohe Niederlage und unterlag beim TV Lampertheim mit 0:6. So zeichnet sich immer mehr ab, dass der Vorjahreszweite in dieser Saison wohl nicht oben mitspielen wird, sondern eher den Blick nach unten richten muss. „In den vergangenen Begegnungen traten auch konditionelle Mängel zutage. Aber da dürfen wir uns nicht wundern. Wir haben die Mannschaft erst auf den letzten Drücker zusammengestellt, sodass die Vorbereitung einige Wünsche offen ließ“, ist VfR-Pressesprecher Norbert Krezdorn die Abwärtstendenz nicht entgangen.

Zu wenig Leidenschaft

Und noch etwas stört den langjährigen Vereinsmitarbeiter des VfR: „Wir gehen mit zu wenig Leidenschaft in die Zweikämpfe. Wer so weit vom Gegner wegsteht, darf sich über hohe Niederlagen nicht wundern.“

Auch beim nun anstehenden Heimspiel gegen den FC Fürth bleibt den Bürstädtern, die auf die beiden Verletzten Burak Karlidag und Andrej Juric sowie Ibrahim Cepaneci und Haris Hodzic (beide Urlaub) verzichten müssen, nur die Außenseiterrolle. Das Spiel gegen den Gruppenligaabsteiger aus dem Odenwald ist zudem auch eine Begegnung zwischen den beiden Brüdern Besim (VfR) und Muharrem Reka (FC Fürth).

Muharrem Reka, der in der vergangenen Saison noch das schwarz-weiße Trikot der Bürstädter trug, ist bei den Fürthern ohne Anlaufschwierigkeiten angekommen. Wie wertvoll er für seinen neuen Verein ist, bewies er am vergangenen Wochenende, als ihm in der Nachspielzeit der Siegtreffer zum 1:0 über den SC Olympia Lorsch gelang.

In Groß-Rohrheim treffen zwei Mannschaften mit aufstrebender Tendenz aufeinander. Der FC Alemannia empfängt die zweite Mannschaft der SG Unter-Abtsteinach II. Der Aufsteiger aus dem Odenwald fügte der SG Wald-Michelbach am vergangenen Wochenende nicht nur die erste Saisonniederlage zu, sondern machte auch eine Woche vorher der Tvgg Lorsch beim 8:0-Heimerfolg unmissverständlich klar, dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen.

Lampertheim im Odenwald

Nach drei Siegen in Folge muss der TV Lampertheim mal wieder im Odenwald antreten. Eintracht Wald-Michelbach II heißt der Auswärtsgegner und der könnte theoretisch auf Spieler aus der ersten Mannschaft zurückgreifen – gerade dann, wenn diese schon am Samstag im Einsatz ist. „Das wird keine leichte Aufgabe. Und warum sollten wir dort nicht mit einem Punkt zufrieden sein?“, fragt Lampertheims Pressesprecher Frank Willhardt.

Neben den beiden Urlaubern Manuel Betzga und Daniel Willhardt fehlt auch der noch verletzte TVL-Youngster Kai Knorr, dem Lampertheims Trainer Rudi Kecskemeti ein großes Entwicklungspotenzial bescheinigt. hias

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