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Fußball-Kreisoberliga Eintracht macht mit 2:1 in Mitlechtern den Aufstieg perfekt – VfR gewinnt Heimspiel gegen Auerbach 3:1

Bürstädter Feiertag

Archivartikel

Ried.Eintracht Bürstadt heißt der neue Meister der Fußball-Kreisoberliga. Nach dem 2:1-Erfolg bei der KSG Mitlechtern kann die Elf von Trainer Benjamin Sigmund niemand mehr einholen. Zumal auch der Tabellenzweite Alemannia Groß-Rohrheim in Fürth Federn ließ und dort mit 0:2 unterlag.

Mitlechtern – ET Bürstadt 1:2

Mit dem Erfolg in Mitlechtern krönte die Eintracht eine sehr erfolgreiche Saison mit der Meisterschaft und spielt in der kommenden Saison zum ersten Mal in der 54 Jahre alten Vereinsgeschichte in der Gruppenliga. „Ich gratuliere der Eintracht zur haushohen und damit verdienten Meisterschaft“, sagte Mitlechterns Spielausschussvorsitzender Achim Tremper. Er räumte aber ein, dass die Leistung der Eintracht nicht gerade meisterlich gewesen war. „Wir haben so viele Chancen gehabt. Zumindest ein Unentschieden hätten wir verdient gehabt“, so Tremper. Vor des Gegners Tor waren die Bürstädter aber wesentlich effizienter als die Gastgeber. Nachdem die erste Halbzeit torlose geendet war, nutzte Eintracht-Akteur Jens Hartmann in der 54. Minute eine Unachtsamkeit in der KSG-Hintermannschaft und traf zum 0:1. Hinlänglich bekannt aus der Vorrunde waren im Bürstädter Lager die Kunstschussqualitäten von Simon Eckert, Mitlechterns spielendem Co-Trainer. Und auch in diesem Spiel ging sein Freistoß in der 66. Minute zum 1:1 ins Bürstädter Tor. Dann kam die 73. Minute, als Diamant Osmanaj einen Fehler der Mitlechterner Abwehr zum Siegtreffer nutzte.

VfR Bürstadt – TSV Auerbach 3:1

„Die TSV tut mir ein wenig leid, denn sie hat sehr gut mitgehalten“, lobte VfR-Pressesprecher Norbert Krezdorn den Gast von der Bergstraße. Es lief zunächst gar nicht im Bürstädter Spiel. Und dies fand auch Ausdruck in der Auerbacher Führung, als Sascha Wickler in der 28. Minute einen an Pommerenke verursachten Foulelfmeter zum 0:1 verwandelte. Kurz darauf lieferte sich VfR-Trainer Karl-Heinz Göbel ein Wortgefecht mit Schiedsrichter Rübel und musste dafür auf der Tribüne Platz nehmen. Von da aus aber nahm er wohlwollend zur Kenntnis, dass es bei seiner Mannschaft nach dem Wechsel besser lief. So gelang Chris Schamber in der 58. Minute nach Döhrens Vorarbeit das 1:1. Ein sehenswertes Tor sahen die Zuschauer in der 63. Minute, als Yusuf Ekin mit einem Kopfballheber das 2:1 gelang. In der 74. Minute fiel dann die Entscheidung: Nach schöner Vorarbeit von Timo Seyfried erzielte Dennis Böck den dritten Bürstädter Treffer – 3:1.

SG W.-Michelb. – FSV Riedrode 2:4

„Das war mehr als verdient. Riedrode hat sehr dominant gespielt“, lobte Wald-Michelbachs Abteilungsleiter Georg Maurer den Auftritt der Elf von Duro Bozanovic. Nachdem Sören Heiderich in der 20. Minute der 2:1-Anschlusstreffer gelang, gehörte die zweite Halbzeit eindeutig dem FSV. Dieser glich in der 48. Minute zum 2:2 aus, als David Schmitt ins eigene Tor schoss. Mit Schüssen von der Strafraumgrenze fielen die beiden weiteren Riedroder Treffer. Zunächst traf Vassili Theodoru (80.) und fünf Minuten später überwand auch Sinisa Pitlovic SG-Torwart Lieberknecht – 2:4.

SV Fürth – Al. Groß-Rohrheim 2:0

Armend Ramadani und Vassilis Chatzigiannakis – die beiden prominenten Winterzugänge der Spielvereinigung Fürth kennt der halbe Fußballkreis. Und genau diese Akteure wurden der Groß-Rohrheimer Alemannia bei ihrem Spiel in Fürth zum Verhängnis. Mit schönen Einzelleistungen erzielten sie nämlich ihre Treffer. Zunächst war es Chatzigiannakis, der die Groß-Rohrheimer Verteidiger in der 15. Minute wie Fahnenstangen stehen ließ und das 1:0 besorgte. Zehn Minuten vor dem Abpfiff zeigte auch Ramadani beim 2:0-Endstand seine Torjägerqualitäten.

VfL Birkenau – FV Hofheim 5:4

Etwas unter Wert geschlagen wurden die Hofheimer am Birkenauer Spenglerswald. „Durch ihre schlechte Chancenverwertung brachten sich die Hofheimer um ein Unentschieden“, so Thomas Schmitt, Leiter Öffentlichkeit bei VfL Birkenau.

SG Riedrode – ET W.-Michelb. II 4:3

Mit frühen drei Treffern durch Marcell Gluth, Oliver Schrah und Jonas Ille legte die SG Riedrode den Grundstein zum so wichtigen Heimsieg über Eintracht Wald-Michelbach II. Aber auch in der zweiten Halbzeit gelang der Elf von Andreas Keinz noch ein Treffer, als Ümit Erdem Eintracht-Torwart Zinela in der 58. Minute überwand. hias

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