Lokalsport Südhessen

Fußball-Gruppenliga Eintracht will in Lengfeld Sieg landen

„Dann sieht die Welt besser aus“

Archivartikel

Bürstadt.Viel hatte Marcus Haßlöcher, der Abteilungsleiter Fußball der Bürstädter Eintracht, der ersten Mannschaft nicht mitzuteilen. Vor dem Dienstagstraining richtete der Eintracht-Sportchef wie gewohnt ein paar Worte an die Akteure des Gruppenliga-Neulings. „Die Situation ist entspannt. Der Tenor war eindeutig: Wir verfallen nicht in Panik. Nach vier Spieltagen ist noch niemand abgestiegen“, stellt Haßlöcher klar.

Die 0:1-Heimniederlage gegen den TSV Höchst – es war die dritte Schlappe hintereinander – wirft die Grün-Weißen von der Wasserwerkstraße nicht um. „Das war ein typisches Gruppenliga-Spiel. Da entscheiden Kleinigkeiten darüber, ob Du als Sieger oder Verlierer vom Platz gehst“, sagt Haßlöcher: „Von solchen Spielen werden wir noch mehr haben. Ich hoffe, dass wir solche Begegnungen bald zu unseren Gunsten entscheiden können.“

Becker und Theodorou zurück

Das Aufsteigerduell beim TSV Lengfeld am Sonntag (15 Uhr) könnte so ein Spiel werden. Jedenfalls stellt sich Haßlöcher auf einen „heißen Kampf“ auf dem Naturrasen im Otzberger Ortsteil ein. Die Lengfelder, die vor einem Jahr als erster Gruppenligist mit 43 Punkten abgestiegen waren, – punktgleich übrigens mit dem TV Lampertheim, der die Klasse hielt und die darauffolgende Spielzeit nicht beendete –, stehen nach vier Spieltagen mit einem Sieg und drei Niederlagen da.

„Sie kennen die Liga. Für uns geht es darum, den Anschluss nicht zu verlieren. Mit drei Punkten sieht die Welt noch nicht ganz anders, aber besser aus“, hofft Haßlöcher auf den historischen ersten Eintracht-Sieg in der neuen Spielklasse.

Die Bürstädter weisen erst einen Punkt auf. Der kam beim Auftakt gegen den FC 07 Bensheim zustande – kurioserweise ist das jener Gegner, den Haßlöcher als den spielerisch bisher besten ausmacht. „Gegen die anderen war sicher mehr drin, auch wenn wir diese Partien verloren haben“, meint der Abteilungsleiter.

In Lengfeld kann Spielertrainer Benjamin Sigmund wieder auf Vassilios Theodorou und Vitali Becker setzen, beide sind zurück aus dem Urlaub. Fraglich ist, ob Maxi Hödl und Juan Marroqui (beide angeschlagen) an Bord sein werden. Stammkeeper Christian Steiner (noch ein Spiel Sperre) und Xhino Dushaj (drei Spiele) müssen nach ihren Roten Karten beim 0:6 in Michelstadt weiterhin aussetzen. cpa

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