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Spieler der Woche Der Führungsspieler des A-Ligisten FV Biblis kümmert sich notfalls auch um das Anwerben von Neuzugänge

De Sousa Barba – Vorbereiter und Vollstrecker

Biblis.Der 3:2 (2:1)-Heimsieg des FV Biblis gegen den VfR Fehlheim II brachte im letzten Heimspiel des Jahres noch einmal drei Punkte. Dass das vorletzte Spiel vor der Winterpause für die Gurkenstädter einen positiven Ausgang fand, hatten sie dabei auch Dennis de Sousa Barba zu verdanken. Seitdem er für den FVB spielt, zählt der 29-Jährige zu den Leistungsträgern des A-Ligisten. In der vierten Minute markierte der Mittelfeldstratege der Blau-Weißen das 1:0 für den FVB und verbuchte damit Saisontor Nummer zwölf für sich, womit er auch in die interne Torjägerliste der Bibliser anführt.

Freunde reaktiviert

Die beiden weiteren FVB-Treffer gegen Fehlheim markierte Alexander Rückehr. Doch ohne de Sousa Barba würden Rückehr und auch Thomas Stuber gar nicht das Trikot des Clubs aus Biblis tragen, der in diesem Jahr auf sein 100-jähriges Bestehen zurückblickt. „Alexander Rückehr und Thomas Stuber sind sehr gute Freunde von mir, mit denen ich früher selbst zusammengespielt habe. Wir haben in der laufenden Runde in der Kreisliga A ja mit einigen personellen Problemen zu kämpfen und da habe ich die beiden angesprochen, ob sie es sich nicht vorstellen könnten, hier in Biblis zu spielen“, sieht de Sousa Barba seine Pflicht nicht nur darin, auf dem Platz seine Leistung zu bringen.

„Alexander hatte vor drei Jahren zuletzt beim SSV Vogelstang gespielt und bei Thomas ist es schon sieben Jahre her, dass der für den ESC Blau-Weiß Mannheim gespielt hat“, waren die beiden Kumpel von Dennis de Sousa Barba denn auch sofort spielberechtigt, als sie am 20. Oktober gegen den TSV Aschbach ihr Debüt im FVB-Dress gaben. „Beide wurden in der Mannschaft gut aufgenommen. Überhaupt muss man sagen, dass die personellen Probleme uns als Mannschaft noch mal richtig zusammengeschweißt haben. Auch unser Trainer Thomas Roth hat da neue Impulse gesetzt“, ist de Sousa Barba selbst überrascht, wie gut die bisherige Runde für den FV Biblis gelaufen ist. „Das war so aufgrund der Ausfälle nicht unbedingt zu erwarten, auch wenn wir zweifellos eine gute Mannschaft beisammen haben.“ Biblis belegt mit 17 absolvierten Partien und 31 Punkten Rang fünf, Reichenbach hat in 16 Spielen 32 Zähler eingefahren. „Wir wollen solange oben mitspielen wie es geht“, mag es der 29-Jährige, wenn es um etwas geht. „Nur Abstiegskampf muss es nicht gerade sein. Aber da sieht es aktuell ja sehr gut aus, dass wir damit in dieser Runde nichts zu tun haben werden“, weiß der gebürtige Mannheimer, dass schon viel zusammenkommen müsste, damit man hier noch in Gefahr gerät. Vor allem, da die Mannschaft den bisherigen Unbilden sehr erfolgreich getrotzt hat.

Stolz auf den Nachwuchs

Privat war der 19. September für Dennis de Sousa Barba und seine Frau Nadine ein unvergesslicher Tag, erblickte doch der zweite Sohn Leano das Licht der Welt. „Damit hat unser Luciano ein Brüderchen“, lässt der Siebenjährige seinen Papa immer wieder staunen. „Luciano spielt in der F-Jugend beim JFV BiNoWa. Und wenn ich das so sehe, dann hat er bessere fußballerische Anlagen als ich. Ohne Fußball kann Luciano gar nicht“, sagt der Vater und hat seinen Sohn außerdem mit der Liebe zum FC Bayern München angesteckt. „Da wollen wir mal zusammen auf ein Spiel. Aber es ist gar nicht so leicht, an Karten zu kommen. Beim SV Waldhof Mannheim waren wir schon, das war leider die 0:4-Pleite gegen Halle, aber Luciano hat es im Stadion trotzdem gut gefallen“, hofft de Sousa Barba, dass der Vater-Sohn-Trip nach München nicht mehr allzu fern ist.

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