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Spieler der Woche Hofheims Neuzugang Maximilian Schröher sorgt zwei Mal für das 1:0

Der Mann für die frühen Tore

Archivartikel

Hofheim.Mit dem 2:1-Heimsieg im Riedderby gegen die SG Riedrode und dem 4:1-Erfolg am Mittwochabend bei Schlusslicht SV Fürth sammelte der FV Hofheim zuletzt in Sachen Klassenerhalt in der Kreisoberliga Bergstraße sechs wichtige Punkte und beendete die Serie von vier Niederlagen in Folge. In beiden Partien erzielte der neue FVH-Angreifer Maximilian Schröher früh jeweils das 1:0.

So traf Schröher gegen die Ried-roder nach sechs Minuten mit einem sehenswerten Freistoß, im Odenwald waren gerade einmal zwei Minuten gespielt, als dem 24-Jährigen sein dritter Saisontor gelang. "Gegen die SG Riedrode war es schon ganz gut, in Führung zu gehen, auch wenn wir relativ schnell das 1:1 bekommen haben. Denn in so einem Spiel hinten zu liegen ist unangenehm. In Fürth hat uns das frühe 1:0 natürlich in die Karten gespielt", freut sich Schröher.

Nichtabstiegsplatz erkämpft

"Die Mannschaft hält zusammen und gibt immer 100 Prozent, auch wenn man das zuletzt nicht immer an den Ergebnissen ablesen konnte", ist der Stürmer froh, dass sich diese Mühen nun ausgezahlt haben. Damit ist er nicht allein. "Gegen die SG Riedrode war das ein Sechs-Punkte-Spiel für uns und nachdem wir gewonnen hatten, habe ich den Jungs noch in der Kabine gesagt, dass dieser Sieg nichts wert ist, wenn wir nicht auch in Fürth etwas holen. Wenn wir jetzt auf die Tabelle blicken, stehen wir auf einem Nichtabstiegsplatz", veranschaulicht Trainer Oliver Schader die Situation.

"Maximilian Schröher hat in Viernheim schon Verbandsliga gespielt, er bringt Erfahrung mit. Maximilian ist ein Spieler, von dem ich schon einiges erwarte. Er verfügt über eine gute Technik und macht wichtige Tore für uns. Außerdem merkt man im Gespräch mit ihm, wie er sich mit den Spielen beschäftigt und darüber nachdenkt, wie man etwas besser machen kann", ist Schader froh, auf den 24-Jährigen zurückgreifen zu können, der ebenso wie Schader erst vor dieser Saison bei den Blau-Weißen anheuerte.

Dabei hatte Schröher unter anderem wegen seines Studiums sogar über ein Jahr Fußballpause nachgedacht. Hinzu kam die Seuchensaison des badischen Verbandsligisten TSV Amicitia Viernheim. "Das Ganze war zum Scheitern verurteilt", zog Schröher daher im Winter die Reißleine und wechselte zurück zum Bezirksligisten TuS Neuhausen.

Dass es wie in Viernheim auch in Hofheim einen großen personellen Umbruch gab, ist Schröher nicht entgangen, dennoch reizte ihn der Wechsel. "Ich hatte höherklassige Angebote, aber die haben für mich alle nicht gepasst. Ich wollte zu einem Club, wo ich mehr Verantwortung tragen und der Mannschaft als Führungsspieler weiterhelfen kann. Das ist in Hofheim für mich gegeben", sagt der Co-Kapitän der Blau-Weißen aus Hofheim, der im Angriff sehr gut mit Kapitän Marcel Mackemull harmoniert.

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