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Basketball Deutschland zieht mit 80:75-Sieg über Russland ins Finale des Albert-Schweitzer-Turniers ein und trifft dort auf Australien

Der Titel zum Greifen nah

Archivartikel

Mannheim.Deutschlands U-18-Basketballer sind nur noch einen Sieg von der Titelverteidigung beim 29. Albert-Schweitzer-Turnier (AST) in Mannheim und Viernheim entfernt. Im Halbfinale gegen Russland setzte sich das Team von Bundestrainer Alan Ibrahimagic gestern Abend mit 80:75 (22:24/19:15/23:13/16:23) durch. Im Endspiel, das heute (16.15 Uhr) in der GBG Halle am Herzogenried steigt, treffen die Talente des Deutschen Basketball-Bunds (DBB) auf Australien.

Das Team aus „Down Under“ behauptete sich im ersten Halbfinale überraschend klar mit 84:51 (21:14/18:11/15:8/30:18) gegen Italien, den Sieger der Gruppe B. Im Endspiel kommt es damit zur Neuauflage des vierten Vorrundenspieltags: Am Mittwoch hatte Deutschland mit einem 65:56 über Australien Platz eins in Gruppe A sichergestellt. Nach dem physisch und technisch dominanten Auftritt der Australier gegen Italien sind die Karten aber völlig neu gemischt. Mit Ovationen begleitete der australische Fan-Block die Drei-Punkte-Experten um den überragenden Callum Dalton (30 Punkte, acht Rebounds), Aiden Krause (16/9) und Alexander Ducas (12/4) vom Parkett – zu Recht.

Dass die DBB-Korbjäger nach dem Erreichen des Mindestziels Halbfinale mehr wollten, verstand sich von selbst. Hallensprecher Mark Geberth rief die deutsche Starting Five beim Vornamen auf und sprach es aus: Von nun aus ging es um die „Mission Titelverteidigung“. Vor 1700 Zuschauern startete Deutschland engagiert (8:6, 10:7). Die Russen, die keine 24 Stunden vorher mit einem knappen 85:83 über die USA weitergekommen waren, hielten dagegen – und schnappten sich mit einer geringen Fehlerquote die 14:12-Führung. Mehr als vier Punkte Vorsprung (22:18, 29:25, 35:31) waren dem Zweiten der Gruppe B jedoch nicht vergönnt.

Ein Dreipunktewurf von Kapitän Jonas Mattisseck (16 Punkte) zum umjubelten 41:39-Pausenstand brachte dem DBB-Team dann den Vorteil. Vier Punkte von Joshua Obiesie und ein Dreier von Kay Bruhnke sorgten für einen Wiederbeginn nach Maß – 48:39 Deutschland, Auszeit Russland nach 22 Minuten. Im Schlussviertel kam Russland auf zwei Punkte heran. Luc van Slootens Dreier zum 77:72 kam 35 Sekunden vor dem Ende einer Erlösung gleich. Im Spiel um Platz elf siegte Ägypten 67:61 gegen Japan. Die Türkei schnappte sich Platz neun (83:75 gegen China). Den Finaltag eröffnet um 9.30 Uhr das Spiel um Platz sieben zwischen dem US-Team und Argentinien. Um 11.45 Uhr geht es für Israel und Frankreich um Platz fünf. Um Bronze spielen Italien und Russland um 14 Uhr.

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