Lokalsport Südhessen

Fußball Positive Bilanz bei Fankultur-Projekt

DFB-Aktion trägt Früchte

Frankfurt.Rund zwei Millionen Euro hat die Deutsche Fußball Liga (DFL) seit der Gründung des Pools zur Förderung innovativer Fußball- und Fankultur (Pfiff) vor fünf Jahren in über 100 Projekte investiert. Mit dem Geld wurden Aktionen im Bereich der Fankultur, der Gewaltprävention, der Toleranzentwicklung und gegen Rassismus unterstützt.

„Wir erhalten enorm viel positives Feedback und schwimmen auf einer Woge der Sympathie. Das ist nicht selbstverständlich“, sagte Thomas Schneider, Leiter der DFL-Abteilung für Fanangelegenheiten. „Wir haben viele Projekte angestoßen, an denen wir noch lange Freude haben werden.“

In erster Linie fördert das Pfiff-Projekt von Vereinen, Fans oder Fanprojekten angestoßene Ideen von sozialer und kultureller Bedeutung mit bis zu 50 000 Euro pro Antrag. Auch das Angebot von Gedenkveranstaltungen und Aufklärungsarbeit in ehemaligen Konzentrationslagern gehört dazu.

„Wir werden damit nicht jeden einzelnen erreichen“, sagte Schneider, „doch das ist völlig normal. Denn wir sind auch nicht auf einzelne Fangruppen spezialisiert, sondern betrachten die Fankurve im Ganzen.“ Die seit 2014 jährlich steigende Zahl an Förderanträgen bestätige die Verantwortlichen darin, Pfiff auch in den kommenden Jahren als festen Bestandteil bei der DFL zu verankern. dpa

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