Lokalsport Südhessen

Spiel der Woche Abstiegsgefährdete SG Riedrode empfängt den FV Hofheim zum Kreisoberliga-Derby

Die Sehnsucht nach einem Erfolgserlebnis

Archivartikel

Riedrode.Bei der SG Riedrode sehnt man sich in der Fußball-Kreisoberliga endlich wieder nach einem Sieg, denn die Optimalausbeute von drei Zählern gab es zuletzt am 5. November 2017 mit dem 1:0-Heimsieg gegen den SV Fürth. Ein Heimspiel auf dem Waldsportplatz haben die Gelb-Schwarzen aus Riedrode auch am Sonntag. Dann gastiert um 15.15 Uhr der FV Hofheim zum Ried-Derby im Bürstädter Ortsteil. „Die letzten neun Spiele sind enorm wichtig für uns – und es gilt einfach auch einmal, wieder dreifach zu punkten“, hofft SGR-Trainer Andreas Keinz, dass dieses Vorhaben schon am Sonntag in die Tat umgesetzt werden kann. Auch wenn der Name Riedrode in der Kreisoberliga wohl zukünftig in der Form einer Spielgemeinschaft zwischen SG und FSV vertreten sein wird, hat bei den Gelb-Schwarzen keiner Lust, sportlich in die A-Liga abzusteigen.

Keinz gibt sich kämpferisch

„Für mich zählt die SG Riedrode und natürlich will bei uns keiner runtergehen, das ist doch ganz klar“, sieht Keinz seine Mannschaft gerade auch nach der hohen 1:7-Auswärtspleite bei Spitzenreiter Eintracht Bürstadt gefordert. Während die Hausherren über das Osterwochenende spieltechnisch nicht aktiv waren, musste der FV Hofheim zum Nachholspiel beim SV Anatolia Birkenau antreten, wo der Aufwärtstrend der Blau-Weißen mit einer 1:2-Niederlage ein wenig ausgebremst wurde.

„Das war allerdings ein Kreisoberliga-Spiel ohne Kreisoberliga-Niveau – und zwar von beiden Mannschaften. Dass es so kam, war aber vor allem dem Hartplatz in Birkenau-Löhrbach geschuldet“, empfand FVH-Spielertrainer Oliver Schader die Platzverhältnisse als größtes Hemmnis für ein gutes Fußballspiel. „Wir hatten allerdings eine gute Einstellung und haben auch bis zum Schluss alles gegeben“, konnte Schader am Spiel seiner Mannschaft nicht allzu viel bemängeln, die ab der 14. Minute schon auf ihren Kapitän Marcel Mackemull verzichten musste. „Er ist umgeknickt und musste raus“, bangt Schader daher auch am Sonntag um den Einsatz des verletzten Hofheimer Kapitäns.

Fraglich ist auch der Einsatz von Ramon Kronauer (Knieprobleme). Benjamin Wagner und Peter Metzke werden dagegen wohl aus beruflichen Gründen am Sonntag passen müssen. Dennoch wittert der FVH am Sonntag eine große Chance, denn mit einem Sieg würde man den Abstand auf die prekären Plätze deutlich vergrößern und dürfte sogar noch oben schauen. „Nach oben schauen wir erst, wenn wir den Klassenerhalt auch rechnerisch gesichert haben, denn das bleibt unser Saisonziel“, hält Schader aktuell aber noch den Ball flach.

Dadurch, dass die SG Riedrode in der Kreisoberligatabelle auf Platz 13 mit 20 Zählern punktgleich mit der TSV Auerbach auf Platz 14 steht und die Turn- und Sportvereinigung Auerbach damit aktuell den Relegationsrang belegt, verbietet sich auch bei den Hausherren der Blick nach oben, denn es ist Abstiegskampf angesagt. Dabei kann sich SGR-Trainer Andreas Keinz zumindest schon einmal über etwas personelle Entlastung freuen.

„Ümit Erdem kommt bei uns zurück und auch bei Lukas Becker, Tim Speicher und Julian Ille sieht es wieder besser aus“, kann Keinz bei den Gastgebern im Kampf um den Klassenerhalt wohl wieder auf mehr Kräfte zurückgreifen, als dies zuletzt der Fall war.

Das Wichtigste von heute
Newsticker Südhessen Ticker
Newsticker Rhein-Neckar
Newsticker überregional
Meistgelesene Artikel
Neueste Artikel