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Motorsport Mercedes-Pilot jetzt Erster der Junior-Wertung

Dienst drückt in Most aufs Tempo

Archivartikel

Most/Lampertheim.Die Plätze sechs und 13 in den Rennen, dazu die Führung in der Junior-Wertung – Marvin Dienst und sein Teamkollege Aidan Read waren mit der Ausbeute des zweiten Rennwochenendes des ADAC GT Masters im tschechischen Most sehr zufrieden.

Ein bisschen Glück im ersten Durchgang habe schon auch mitgespielt, verriet der Lampertheimer Dienst. „Direkt nach dem Start war ich in einen Unfall verwickelt. Ein Rivale hat mich an der rechten Fahrzeugseite getroffen. Zum Glück war das Auto aber nicht zu stark beschädigt“, erklärte Dienst.

Im Getümmel auf dem 4.212 Kilometer langen Kurs reagierte der frühere ADAC-Formel-4-Champion später geistesgegenwärtig, als sich vor ihm ein Ferrari drehte. Sein Kollege Read übernahm den Mercedes AMG GT3 auf Position fünf, musste aber noch einen Platz abgeben.

Im zweiten Lauf begann der 20-jährige Australier und übergab den Boliden als 25. an Dienst. Der Routinier rollte in den verbleibenden 20 Minuten im Eiltempo das Feld von hinten auf, drehte dabei die zweitschnellste Rennrunde, erkämpfte noch den 13. Platz und damit Gesamtrang elf mit 24 Punkten.

Markenkollege Fabian Vettel, mit dem Dienst ab und zu eine Jogging-Einheit einlegt, war mit seinen Resultaten sehr zufrieden. Der Heppenheimer wurde 14. und Siebter. „Vor allem im zweiten Lauf konnte ich ein gutes Rennen fahren. Alles in allem bin ich insbesondere nach dem enttäuschenden Wochenende in Oschersleben sehr, sehr positiv gestimmt“, erklärte der 20-Jährige, der im Gesamtklassement Rang 16 (22 Punkte) belegt. In der Junior-Wertung steht er hinter den Spitzenreitern Dienst/Read auf Rang zwei.

Benzinpumpe stoppt Klingmann

Vom Pech verfolgt war der Heidelberger Jens Klingmann. Bis kurz vor Schluss des ersten Rennens lag der BMW-Werkspilot in den Punkterängen, ehe die Benzinpumpe streikte. In Durchgang zwei war nicht mehr als Platz 22 drin. Der Speyerer David Jahn war einer der Nutznießer des Ausfalls von Klingmann. Mit der Corvette C7 GT3 wurden er und Sven Barth Vierte. Im zweiten Rennen eroberte das Duo den dritten Platz und liegt nun mit 40 Zählern auf Rang vier der Gesamtwertung.

Doch nicht nur in der ADAC GT Masters wurde um Punkte gekämpft. Dem Hemsbacher Nico Bastian glückte die Generalprobe für die 24 Stunden auf dem Nürburgring (20. bis 23. Juni) im Mercedes AMG. Der 29-Jährige holte die Pole Position und beendete das Langstreckenrennen in der Grünen Hölle mit seinen Kollegen Patrick Assenheimer, dem Niederländer Yelmer Buurman und Gabriele Piana aus Italien vom Team Black Falcon als Sechster.

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