Lokalsport Südhessen

Spiel der Woche Der FVH und der SV Fürth liefern sich wichtiges Duell um den Klassenerhalt in der Kreisoberliga

Druck auf Hofheim steigt

Archivartikel

Hofheim.Mit einem Heimspiel gegen den SV Fürth startet der FV Hofheim am Sonntag (15.15 Uhr) in die noch verbleibende Runde in der Kreisoberliga. Ein Blick auf die Tabelle verdeutlicht die Bedeutung dieser Begegnung, stecken doch beide Mannschaften im Bergsträßer Fußballoberhaus mitten im Abstiegskampf. So haben die Hausherren derzeit die Rote Laterne, während die Gäste aus dem Odenwald mit sieben Zählern mehr auf dem drittletzten Rang und damit auf dem Relegationsplatz stehen.

„Selbst wenn wir dieses Spiel gewinnen, befinden wir uns immer noch in keiner guten Position, könnten aber den Abstand auf die Nichtabstiegsplätze zumindest in Grenzen halten“, weiß FVH-Spielertrainer Oliver Schader, dass am Sonntag im Falle einer Niederlage der Rückstand auf das rettende Ufer enorm anwachsen könnte. „Unser Ziel muss es sein, die drei Punkte zu holen. Das wäre natürlich auch nach der langen Winterpause ein guter Start in die Restrunde“, schmerzt den FVH-Coach der Drei-Punkte-Abzug wegen Nichterfüllung des Schiedsrichtersolls immer noch sehr, der die Blau-Weißen aus Hofheim zum Ligaschlusslicht machte.

Klare Signale der Trainer

„Mir schlägt unsere Heimniederlage gegen den FC Ober-Abtsteinach immer noch auf den Magen“, vermisst auch Gästecoach Ludwig Brenner drei wichtige Zähler auf dem Konto des SV Fürth. Im letzten Spiel vor der Winterpause, im Duell gegen den damaligen Tabellenletzten FC Ober-Abtsteinach, gingen die Zähler beim 1:2 verloren. „Wir hatten davor gegen die beiden Lorscher Teams vier Punkte gesammelt und wollten unsere Position weiter verbessern. Dieses Spiel hätten wir einfach gewinnen müssen, dann sähe es auch in der Tabelle schon ganz anders aus, auch wenn ich davon ausgehe, dass es für uns in dieser Saison bis zum Ende um den Klassenerhalt gehen wird“, gibt sich Brenner keinen Illusionen hin.

Dabei wollte man in Fürth eigentlich eine ruhigere Runde spielen, als zuletzt, als ebenfalls lange die Abstiegsgefahr über dem Club aus dem Odenwald schwebte. „Das waren auch keine utopischen Planungen, aber wenn dir bei einem kleinen Kader wichtige Spieler verletzt ausfallen, dann kann man das gerade mit einer recht jungen Mannschaft nicht kompensieren“, musste Brenner, der die Fürther vor der Saison übernommen hatte, lange auf Torjäger Armend Ramadani verzichten, der mittlerweile allerdings wieder zur Verfügung steht.

„Mit Ylli Cermjani haben wir ja noch einen weiteren torgefährlichen Spieler geholt, aber er leidet an einer Schambeinentzündung und fehlt uns“, hat der Gästetrainer noch eine kleine Hoffnung, dass der 21-Jährige vielleicht im April oder Mai wieder auflaufen kann. „Es sind jetzt ja nur noch elf Spiele.“ Brenner hat den Fürthern, unabhängig von der künftigen Spielklasse, bereits seine Zusage für die nächste Runde gegeben.

Hier gibt es eine Gemeinsamkeit zwischen FVH und SVF, hat diesen Schritt doch auch Hofheims Spielertrainer Oliver Schader gemacht. „Natürlich wollen wir gerne in der Kreisoberliga bleiben. Aber selbst wenn es doch in die A-Liga geht, hatten wir bisher sehr gute Gespräche mit den Spielern. Wir haben bisher mit 16 Spielern gesprochen und 16 haben uns für die nächste Saison zugesagt, egal in welcher Liga wird dann spielen“, ist dies für Schader ein deutliches Zeichen, dass der Zusammenhalt beim FV Hofheim trotz der schwierigen Situation stimmt. Bei den in dieser Runde ebenfalls sehr von Verletzungspech gebeutelten Hofheimern kann Co-Spielertrainer Sven Dexler nach langer Verletzungspause wieder mitwirken und auch die Routiniers Marcel Mackemull und Tobias Haser sind wieder einsatzfähig. Fehlen werden dem FVH am Sonntag aber Julien Fechtig, Maximilian Eck und Aron Hahl.

Der SVF wird hingegen auf den 18-jährigen Neuzugang Leon Weise verzichten müssen. „Er hat sich in der Vorbereitung das Außenband gerissen“, bedauert Brenner.

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