Lokalsport Südhessen

Spiel der Woche Am letzten Hinrundenspieltag kommt es zum Kreisoberliga-Spitzenspiel zwischen dem VfR und dem TVL

Duell auf Augenhöhe

Bürstadt.Im Bürstädter Robert-Kölsch-Stadion steigt am Sonntag das Derby zwischen den Kreisoberligisten VfR Bürstadt und TV Lampertheim. Vor dem Prestigeduell zwischen den Schwarz-Weißen aus Bürstadt und den Rot-Weißen aus Lampertheim am letzten Hinrundenspieltag stehen die Hausherren mit 31 Punkten auf Rang zwei, während sich die Gäste auf Platz vier (26) in Lauerstellung befinden.

„Der TVL spielt eine starke Saison und hat ein gutes Team beisammen, gerade wenn man an herausragende Spieler wie einen Pascal Simon, René Salzmann, Daniel Willhardt oder auch Torwart Peter Hecher denkt“, erwartet VfR-Co-Trainer und -Stürmer Christoph Schamber ein spannendes Kräftemessen.

„Der VfR spielt zu Hause und hat schon vor der Saison verkündet, dass er um den Aufstieg spielen will. Zusammen mit der FSG Riedrode ist der VfR der große Titelfavorit und daher auch am Sonntag gegen uns in der Favoritenrolle. Chancenlos sind wir allerdings nicht“, findet TVL-Trainer Rudi Kecskemeti Gefallen an der Rollenverteilung.

Historie bleibt im Gedächtnis

„Unser Trainer Karl-Heinz Göbel betont immer wieder, dass wir nicht vergessen sollen, wo wir hergekommen sind“, erinnert Schamber daran, dass der VfR vor zwei Spielzeiten in der Kreisoberliga noch mitten im Abstiegskampf steckte. „Natürlich sind wir froh, dass wir eine Mannschaft zusammenhaben, mit der wir oben mitspielen können, aber personell ist die FSG Riedrode doch deutlich besser aufgestellt als wir und es gibt neben uns noch weitere Mannschaften, die da oben mitmischen werden, wie die SG Wald-Michelbach oder auch der TVL“, ist für den Co-Trainer, der zuletzt beim 4:1-Sieg in Fürth selbst dreimal einnetzte, die Begegnung ein Spiel auf Augenhöhe.

„Als ich vor der Saison zum TVL kam, da musste ich mir noch ein Bild von der Mannschaft und noch mehr von der Kreisoberliga machen. Nachdem wir jetzt bis auf den VfR Bürstadt schon gegen alle anderen Teams gespielt haben, kann ich sagen, dass ich es als Trainer schon lange nicht mehr erlebt habe, dass es mit einer Mannschaft so viel Spaß macht. Wir stehen mit oben und da wollen wir auch bleiben“, freut sich Kecskemeti über den bisherigen Saisonverlauf des Gruppenligaabsteigers, der die jüngsten drei Ligaspiele allesamt für sich entschied.

Der VfR zeigte sich in den zurückliegenden drei Partien ebenfalls in guter Verfassung, darunter im Pokalfight gegen den Gruppenligisten Eintracht Bürstadt, den die Schwarz-Weißen erst nach Elfmeterschießen mit 6:8 verloren. „Da haben wir richtig gut gespielt und hätten den Sieg verdient gehabt“, bedauert Schamber, dass seine Schützlinge trotz 3:1-Führung ausgeschieden sind.

Für den Sonntag bangt der VfR um den Einsatz von Besim Reka. Auch Eugen Zweininger ist fraglich. Fehlen werden Yusuf Ekin, der mit einer Knieverletzung bis zur Winterpause ausfällt und der langzeitverletzte Kadir Kilic. Dafür steht Dennis Böck wieder zur Verfügung. Beim TVL fehlt dagegen Maximilian Busch. „Wir haben auch noch mit einer kleinen Grippewelle zu kämpfen, die vier Spieler betrifft. Ich gehe aber davon aus, dass sie am Sonntag wieder fit sein werden“, gibt es für Kecskemeti dennoch eine Hiobsbotschaft: „Matthias Legleiter hat sich leider schwer verletzt, da ist wahrscheinlich sogar das Kreuzband betroffen“, rechnet der Coach damit, dass er wohl für Monate auf seinen Mittelfeldspieler verzichten muss.

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