Lokalsport Südhessen

Fußball-Kreisoberliga Ärgerliche 1:2-Heimniederlage für FSG Riedrode gegen Auerbach / Karten-Festival bei Groß-Rohrheimer 1:1

Duro Bozanovic verliert Bruderduell

Archivartikel

Ried.In der Fußball-Kreisoberliga Bergstraße hat die TSV Auerbach für eine faustdicke Überraschung gesorgt und der FSG Riedrode die erste Saisonniederlage beigebracht. 2:1 gewann die Elf von der Bergstraße im Bürstädter Stadtteil und konnte danach beim Winzerfest in Bensheim nach Herzenslust feiern. Aber beim Aufstand der Kellerkinder durfte auch der FV Hofheim nicht fehlen, der mit 2:1 bei der Spielvereinigung Fürth gewann.

Ebenfalls einen Auswärtserfolg erreichte der VfR Bürstadt mit dem 2:0 bei Starkenburgia Heppenheim. Schiedlich-friedlich trennten sich die SG Wald-Michelbach und der TV Lampertheim 0:0. Auch in Groß-Rohrheim gab es ein Unentschieden: 1:1 gegen die Tvgg Lorsch.

FSG Riedrode – TSV Auerbach 1:2

„Es hat ihnen alles in die Karten gespielt. Auch das manchmal seltsame Agieren von Schiedsrichter Schertan, der uns einen klaren Hand- und Foulelfmeter verweigerte“, war Riedrodes Trainer Duro Bozanovic nach der überraschenden Niederlage gegen die Elf seines Bruders Tunjo erst einmal bedient.

Bereits in der Anfangsphase lag der Führungstreffer für die FSG in der Luft, doch Sören Heiderich, der am langen Pfosten nun noch hätte einschieben brauchen, versprang der Ball (7.). Dagegen legten die Auerbacher in der 16. Minute durch Jonathan Pommerenkes 0:1 den Grundstein zum Erfolg. In der 41. Minute sollte es noch schlimmer kommen, denn als Dominik Kohls Rückpass zu kurz geriet, war Torwart Christian Knecht zum Foulspiel gezwungen. Sascha Wickler verwandelte den folgenden Strafstoß zum 0:2.

In der zweiten Halbzeit entwickelte die FSG einen deutlich größeren Zug zum Auerbacher Tor und erarbeitete sich zahlreiche Chancen, die jedoch leichtfertig vergeben wurden. Aber erst in der fünften Minute der Nachspielzeit fiel der Anschlusstreffer. Diesen erzielte allerdings nicht ein Riedroder, sondern der Auerbacher Marius Döll, der ins eigene Tor zum 1:2 traf.

SG W.-Michelbach – TVL 0:0

Ein glückliches Unentschieden nahm der TV Lampertheim gestern aus Wald-Michelbach mit. Vitali Loenko, der verletzte Spieler der SG Wald-Michelbach, berichtete allerdings davon, dass die Gäste mit Ach und Krach einen Rückstand vermeiden konnten.

Aber auch die Lampertheimer waren nicht gänzlich chancenlos. So bot sich Mirco Wegerle in der 83. Minute aus acht Metern eine glasklare Möglichkeit, die er jedoch leichtfertig vergab. „Ein 0:1 aber hätte den Spielverlauf auf den Kopf gestellt“, merkte Loenko an.

FCA G.-Rohrheim – Tvgg Lorsch 1:1

Obwohl sich die beiden alten Rivalen mit einem letztlich leistungsgerechten Unentschieden trennten, beklagte Groß-Rohrheims Vorsitzender Klaus Anthes die vergebene Siegchance: „Gerade Patrick Schmitt hatte in der ersten Halbzeit die ein oder andere gute Tormöglichkeit. Da hätten wir unsere Führung locker ausbauen können.“ Diese Führung erzielte Marcel Eckhardt in der zweiten Minute, als er nach einer Vorabeit von Schmitt aus kurzer Distanz traf. Erst spät fiel jedoch der Ausgleich, als Simon Kissenkötter nach einem Freistoß aus kurzer Distanz zum 1:1 traf.

Zu diesem Zeitpunkt befand sich die Begegnung in einer sehr turbulenten Phase. Sahen Marian Schumacher (Lorsch, 78.) und Branko Bozic (Groß-Rohrheim, 80.) wegen wiederholtem Foulspiel die Gelb-Rote Karte. Und Schiedsrichter Sen ahndete in der 88. Minute, dass ihm FCA-Torwart Domink Nolte ein paar unschöne Worte gesagt hatte, mit einem Platzverweis.

St. Heppenheim – VfR Bürstadt 0:2

Beim FC Starkenburgia Heppenheim kam der VfR zu einem hochverdienten 2:0-Erfolg. Legte Timo Seyfried mit seinem Treffer in der 37. Minute den Grundstein zum Auswärtserfolg, so band Christoph Schamber in der 90. Minute den Sack endgültig zu. Der Treffer zum 0:2 bei seinem Heppenheimer Heimatverein bereitete ihm natürlich besondere Freude.

SV Fürth – FV Hofheim 1:2 (0:0)

Christoph Bittmannn leitete den Husarenstreich des FV Hofheim ein. Er verwertete in der 49. Minute einen Eckball und traf aus fünf Metern. Auch in der 70. Minute umjubelten die Hofheimer einen Treffer, als Fabian Gräf aus kurzer Entfernung zum 0:2 traf.

Erst in der 90. Minute fiel der Anschlusstreffer für die Fürther, als Armend Ramdani den Ball aus 16 Metern zum 1:2 in den Winkel drosch. „Die Hofheimer haben einfach clever gespielt“, lobte Fürths Abteilungsleiter Markus Stephan die Ried-Elf. hias

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