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Tischtennis Bezirksoberliga-Meister peilt auch in der Verbandsliga die oberen Tabellenregionen an

Ehrgeizige Rohrheimer

Archivartikel

Ried.Der Tischtennis-Club (TTC) Groß-Rohrheim ist am Ziel seiner Träume. Mit einem glatten 9:0-Heimsieg gegen den SV Ober-Kainsbach hat die Ried-Sechs den Meistertitel in der Bezirksoberliga-Gruppe 1 und den lange ersehnten Aufstieg in die Verbandsliga Süd sichergestellt. Aus derselben Liga verabschiedete sich die erste Mannschaft des TV Bürstadt mit einer 2:9-Niederlage im Derby beim TTC Heppenheim III.

Bürstadts zweites Herrenteam, das ebenfalls schon länger als Absteiger feststeht, trat zum Saisonabschluss in der Bezirksliga-Gruppe 1 gar nicht erst an – die Partie geht mit einem kampflosen 9:0 für Kontrahent TSV Ellenbach in die Wertung ein. Klassenkamerad SG Hüttenfeld durfte trotz einer 1:9-Heimniederlage gegen Meister SV Fürth jubeln, der Aufsteiger beendete die Saison auf einem starken dritten Tabellenplatz. Der Aufstiegsrelegation blickt der TTC Lampertheim III entgegen. Der Vizemeister der Bezirksklasse-Gruppe 1 siegte mit 9:5 beim SV Kirschhausen. Der TV Bürstadt III feierte nach einem 8:8 beim TSK Rimbach II den direkten Klassenerhalt.

Bezirksoberliga, TTC Groß-Rohrheim: Nach dem erlösenden 9:0-Kantererfolg gegen Ober-Kainsbach kannte der Jubel beim Meister (38:6 Punkte) keine Grenzen mehr. „Eine lange Saison geht zu Ende und wir haben uns endlich – nach mehreren Anläufen – mit dem Aufstieg in die Verbandsliga belohnt“, freute sich Groß-Rohrheims Kapitän Tobias Meixner. „Wir haben gar nichts mehr anbrennen lassen. Nur Denis Vakulenko musste in seinem Einzel zwei Matchbälle abwehren“, stellte Meixner fest – und gewährte einen Einblick in die Festivitäten: „Die Freude war und ist sehr groß und wir haben verdientermaßen lange und ausgiebig gefeiert. Jetzt heißt es, bis zum 31. Mai an der Aufstellung für die kommende Saison zu feilen.“

In der Verbandsliga wollen die Groß-Rohrheimer nicht als Kanonenfutter auftreten: „Unser Ziel ist es, auch eine Klasse höher in den oberen Tabellenregionen mitzuspielen.“ Mit Rivo Saaremäe (Einzelbilanz 33:2) und Matthias Kaiser (29:6) gehören gleich zwei TTC-Cracks zu den fünf besten Einzelakteuren der Bezirksoberliga.

Bezirksoberliga, TV Bürstadt: Nach dem 2:9 beim Sechsten Heppenheim III steht fest, dass Aufsteiger Bürstadt sieglos wieder runter die Bezirksliga muss. „Es kommt natürlich auf die Ligen-Aufteilung an, aber ich denke, wir werden zu den besseren Bezirksliga-Teams gehören“, ist sich TVB-Kapitän Frank Rosenberger sicher, betonte jedoch: „Wir sind nicht verpflichtet, aufzusteigen.“ Eine Klasse tiefer dürfte der TV Bürstadt verstärkt auf Talente wie Benjamin Brüderl und Jan Epple setzen, die schon in der zweiten und dritten Mannschaft zu überzeugen wussten.

Bezirksliga, SG Hüttenfeld: Gwen Steier steuerte bei der 1:9-Heimniederlage gegen den unangefochtenen Meister aus Fürth (42:2 Punkte) den Hüttenfelder Ehrenpunkt bei. Mit 24:20 Zählern schließt der Aufsteiger die Runde auf dem dritten Rang ab – damit war vor Saisonbeginn nicht unbedingt zu rechnen. Allerdings erwiesen sich die SGH-Herren als kompakte, homogene Einheit: Nicht selten waren alle Hüttenfelder Spieler in der Einzelphase an Punktgewinnen beteiligt.

Bezirksliga, TV Bürstadt II: „Die dritte Mannschaft hat parallel um den Klassenerhalt gespielt. Darauf lag der Fokus“, erklärte Rosenberger, warum Bürstadt II auf das Match bei Vizemeister Ellenbach verzichtete. Wie der Abteilungsleiter versicherte, tritt der TVB in der kommenden Runde mit der zweiten und mit der dritten Mannschaft in der Bezirksklasse an.

Bezirksklasse, TV Bürstadt III: Nach dem 9:3-Sieg von Meister Fehlheim III über die SG Gronau war klar: Ein 8:8 würde Bürstadt III bei Absteiger Rimbach II reichen, um die Gronauer hinter sich zu lassen. „Nach unserem achten Punkt war die Luft raus“, meinte Rosenberger, der die beiden Siege gegen Gronau letztendlich als saisonentscheidend ausmachte.

Bezirksklasse, TTC Lampertheim III: Beim 9:5 in Kirschhausen verlor Vizemeister Lampertheim III alle drei Doppel – das sind keine guten Voraussetzungen für die Relegationsspiele am Sonntag (ab 9.30 Uhr) gegen den TV Stockheim und den TSK Rimbach in Schaafheim.

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