Lokalsport Südhessen

Spiel der Woche VfB und Azzurri Lampertheim gehen punktgleich ins Derby der Fußball-A-Liga

Ein Duell auf Augenhöhe

Archivartikel

Lampertheim.Räumlich gesehen sind der VfB Lampertheim und die Azzurri Lampertheim im Adam-Günderoth-Stadion schon Nachbarn, doch aktuell gilt das auch für die Tabelle der Fußball-Kreisliga A. So nimmt der VfB dort aktuell mit zwölf Zählern den sechsten Platz ein, während die Azzurri mit ebenfalls zwölf Punkten auf Platz sieben direkt dahinter folgen. Das Derby zwischen dem VfB und der Associazione Sportiva Azzurri (Sonntag 15.15 Uhr, Adam-Günderoth-Stadion) ist daher sozusagen sogar ein doppeltes Nachbarschaftsduell.

„In so einem Derby will sich keiner eine Blöße geben, auch wenn es für mich persönlich auch nur ein Spiel um drei Punkte ist“, will sich VfB-Trainer Stefan Svrga nicht vom Derbyfieber anstecken lassen. Sein Ehrgeiz wird am Sonntag dennoch entfacht sein, denn wenn es auf den Sportplatz geht, dann will der VfB-Coach mit seinen Grün-Weißen den Sieg holen. „Das wird Martin Göring auf Azzurri-Seite aber ganz genauso gehen“, ist sich Svrga sicher, der ein gutes Verhältnis mit seinem Gegenüber pflegt.

Azzurri sehen sich als Außenseiter

„Natürlich wollen die Jungs auch mal gegen den VfB gewinnen und letzte Saison waren wir ja schon knapp dran“, erinnert Göring an das letzte Aufeinandertreffen beider Teams in der vergangenen A-Liga-Saison, als es am 29. November 2017 ein 2:2-Unentschieden gab. „Der VfB ist gegen uns immer heiß, das wissen wir. Für mich sind sie auch der Favorit, denn man darf nicht vergessen, wo wir in der vergangenen Runde her gekommen sind. Wir haben mit zwölf Zählern jetzt schon mehr Punkte gesammelt, als in der gesamten Hinrunde der Saison 2017/2018“, erinnert Göring daran, dass die Italiener in der vergangenen Spielzeit lange im Kampf um den Klassenerhalt steckten.

„Wir stehen auch nach unserer ersten Saisonniederlage am vergangenen Sonntag in Reichenbach gut da und wollen am Ende der Saison mindestens einen einstelligen Tabellenplatz erlangen. Ein Platz unter den ersten Fünf wäre schon etwas, was uns vorschwebt, aber als Favoriten sehe ich uns nicht, auch nicht am Sonntag“ erwartet Svrga dagegen im Derby viel mehr ein Spiel auf Augenhöhe. Zum Bruderduell zwischen dem jüngeren Nunzio Pelleriti vom VfB und dem älteren Giuseppe Pelleriti bei den Azzurri wird es nicht kommen. „Nunzio hat leider bei unserer 3:6-Niederlage beim SSV Reichenbach die Rote Karte gesehen“, bedauert Svrga die Zwangspause des mit vier Toren aktuell besten VfB-Torschützen. Bange ist ihm trotzdem nicht. „Wir haben vor der Saison mit Matthias Gerlich (VfR Fehlheim) und Vitali Becker (Eintracht Bürstadt) zwei wichtige Spieler verloren. Gerade unser Offensivspiel war doch sehr auf Vitali ausgerichtet, das mussten wir jetzt ändern und es klappt sehr gut, denn die Tore verteilen sich nun auf mehr Schultern, was uns für den Gegner schwerer ausrechenbar macht“, lobt Svrga seine Spieler. Auch Göring ist mit dem bisherigen Rundenverlauf nicht unzufrieden, wobei ihm die Auswärtsschwäche der Azzurri noch ein wenig Kopfzerbrechen bereitet. „Mit zwei Niederlagen und 2:15 Toren liegen wir da ganz hinten. Am Sonntag ist es ja ein Auswärtsspiel für uns, da können wir an dieser Statistik arbeiten“, weiß Göring, dass der Sieger dieses Derbys in der Gesamttabelle sogar bis auf einen Punkt an den spielfreien Tabellenzweiten SG Unter-Abtsteinach II heranrückt.

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