Lokalsport Südhessen

Handball-A-Liga FSG trifft nach Spielpause auf TGB Darmstadt II

„Ein paar neue Sachen einstudiert“

Archivartikel

Biblis.Endlich dürfen die Handballerinnen der FSG Biblis/Gernsheim wieder ins Geschehen der Bezirksliga A eingreifen. Wenn das Team von Trainer Bernd Seiberth heute um 15.45 Uhr bei der TGB Darmstadt II antritt, dann ist es erst die zweite Partie des verlustpunktfreien Tabellenführers in diesem Jahr. Der erste Auftritt liegt auch schon wieder vier Wochen zurück und war ein überzeugender 30:18-Sieg bei der HSG Weiterstadt/Braunshardt/Worfelden. Seitdem galt es für Seiberth in erster Linie, eine gute Mischung aus Spaß im Training, Aufrechterhaltung der Spannung und Weiterentwicklung des Teams zu finden.

„In den letzten Wochen waren wir immer mal wieder dezimiert im Training. Ich war selbst auch eine Woche beruflich unterwegs, aber in dieser Zeit hat Liboria Romano mich vertreten“, erklärt der FSG-Coach, der mit der Intensität der Übungseinheiten in dieser Woche sehr zufrieden war: „Wir haben gut gearbeitet, Spielzüge aufgefrischt und ein paar neue Sachen einstudiert.“

Dass die Stimmung bei den Ried-Handballerinnen sehr gut ist, daran gibt es angesichts der Tabellenkonstellation keine Zweifel. Am vergangenen Wochenende war fast die gesamte Mannschaft Augenzeuge beim Verfolgerduell Zwingenberg (3.) gegen Heppenheim (2.) – und sah die 23:24-Niederlage der Kreisstädterinnen, wodurch der Vorsprung der FSG auf satte sechs Punkte angewachsen ist.

„Natürlich haben wir uns gefreut, dass der direkte Verfolger Federn lassen musste. Aber ich habe meine Spielerinnen auch eindringlich gewarnt, das über zu bewerten. Wir müssen jedes Spiel ernst nehmen, müssen unsere Leistung abrufen, damit uns so etwas nicht auch passiert“, redete Seiberth dem Team ins Gewissen. „Ich hoffe, meine Worte finden Gehör.“

Sechs Punkte Vorsprung

Beim Tabellensiebten TGB Darmstadt II zählt für die Bibliserinnen natürlich nur ein Sieg, auch wenn es gilt, einige Ausfälle zu verkraften. Mareike Hübner und Julia Schiefer sind beruflich verhindert, Amina Drekovic weilt im Urlaub. Bernd Seiberth erwartet, dass der Gegner auf Revanche für das Hinspiel aus ist, als die FSG einen 35:15-Kantersieg einfuhr. „Wir müssen von Anfang an hellwach sein, wieder in den Spielmodus kommen und unsere Stärken abrufen“, fordert der Trainer einmal mehr eine bewegliche Deckung und ein schnelles Umschaltspiel. me

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