Lokalsport Südhessen

Spiel der Woche TV Lampertheims Trainer Kecskemeti hat großen Respekt vor der FSG Riedrode

„Eine brutal gute Mannschaft“

Riedrode.Am Mittwochabend bezwang die FSG Riedrode in der Fußball-Kreisoberliga den Spitzenreiter Eintracht Wald-Michelbach II mit 3:1 und schloss damit bis auf einen Zähler zum Führungstrio Eintracht Wald-Michelbach II, TV Lampertheim und VfR Bürstadt (je 13 Punkte) auf. Am Sonntag (15.15 Uhr) hat die Fußballspielgemeinschaft den nächsten Hochkaräter auf dem Waldsportplatz zu Gast, wenn der Tabellenzweite TV Lampertheim seine Visitenkarte abgibt.

„Der Heimsieg gegen Wald-Michelbach II war unheimlich wichtig für uns, denn wenn wir dieses Spiel verloren hätten, wäre unser Rückstand auf die ETW II schon auf sieben Punkte angewachsen“, sagt Andreas Keinz, der die FSG gleichberechtigt mit Duro Bozanovic trainiert. Nach dem Sieg gegen den Tabellenführer war er erleichtert, denn nach zwei Niederlagen in Folge stand die FSG dann doch schon unter Druck. „Dass da Druck bei den Riedrodern war, hat man schon gespürt“, erklärte TVL-Trainer Rudi Kecskemeti als aufmerksamer Beobachter des Spiels in Riedrode. „Der Schlüssel zum Sieg war hier der 1:1-Ausgleich, danach hat man gemerkt wie es dann bei der FSG deutlich besser lief“, befand Kecskemeti.

Schweres TVL-Programm

„In der ersten Halbzeit hatten wir zwei Halbchancen und fangen uns dann einen Konter zum 0:1. In der zweiten Halbzeit sind wir spielbestimmend, müssen aber bis zur 75. Minute warten, bis es dann auf die Siegerstraße geht“, war das 2:1 von Marc Kress für Riedrodes Trainer Keinz der Wendepunkt in der Partie. Dass mit Nils Schwaier (60.) und Sinisa Pitlovic (77.) gleich zwei FSGlern ihr erstes Saisontor gelang, freute Keinz. „Das tut natürlich beiden sehr gut und nachdem uns zuletzt bei der 0:2-Niederlage beim VfR Bürstadt nach vorne die Durchschlagskraft gefehlt hat, ist es auch gut für die Stimmung im gesamten Team“, meinte Keinz.

„Die FSG hat eine brutal gute Mannschaft, allerdings ist es ihnen in den letzten Spielen nicht immer gelungen, das auch umzusetzen. Vielleicht hat man da doch schon den Druck gespürt, weil man unbedingt um die Meisterschaft mitspielen will. Wir haben vor Riedrode Respekt, aber sicherlich keine Angst“, sieht Kecskemeti den TVL nicht in Zugzwang, denn das Wort Meisterschaft wird bei den Rot-Weißen aus der Spargelstadt vermieden.

„Wir haben jetzt sehr harte Wochen vor uns, zunächst ging es zum Dritten VfR Bürstadt, dann gegen den Tabellenführer Eintracht Wald-Michelbach II, jetzt gegen den Zweiten TV Lampertheim und am Mittwoch (20 Uhr) haben wir im Kreispokal den Verbandsligisten SG Unter-Abtsteinach zu Gast“, betonte indes Keinz, der es daher durchaus verkraftet hätte, wenn die am 23. August wegen Unwetters beim Stand von 2:0 für die FSG abgebrochene Partie gegen Eintracht Wald-Michelbach II schon damals komplett über die Bühne gegangen wäre. „Den Sieg haben wir uns ja jetzt wiedergeholt und am Sonntag wird das auch gegen den TVL ein hartes Stück Arbeit. Das ist ein Spitzenteam das am Ende der Runde sicher unter den ersten Fünf einlaufen wird“, erwartet Keinz.

Während bei der FSG Maximilian von Dungen (Muskelbündelriss) und Qendrim Dzackaj (nach Verletzung wieder im Lauftraining) definitiv fehlen werden, steht hinter den angeschlagenen Janis Wiesener und Tomislav Tadijan Fragezeichen. Bei den Gästen wird voraussichtlich nur Joshua Schöner (private Gründe) nicht zur Verfügung stehen.

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