Lokalsport Südhessen

Fußball-Gruppenliga Sigmund-Elf muss nach Bensheim und Höchst

Eintracht Bürstadt fordert formstarke Gegner

Archivartikel

Bürstadt.Das 4:2-Heimspektakel seiner Bürstädter Eintracht gegen den entthronten Gruppenliga-Primus VfR Fehlheim am Kerwesamstag hat Spielertrainer Benjamin Sigmund imponiert. „Die zwei Tore Unterschied spiegeln zwar nicht den Spielverlauf wider, aber wir wollten diesen Sieg unbedingt und sind dafür belohnt worden“, findet der Eintracht-Coach, „dass ein Rad ins andere gegriffen hat“.

Zeit zum Zurücklehnen ist den Bürstädtern, aktuell Achter mit 15 Punkten, nicht vergönnt. Am Donnerstag (15.15 Uhr) ist die Eintracht zu Gast beim FC 07 Bensheim, am Sonntag (15 Uhr) geht es zum TSV Höchst. „Bei beiden Mannschaften haben die Ergebnisse zuletzt wieder gepasst“, hält Sigmund korrekt fest.

Bensheim im Aufwind

Die von Ex-Profi Elton da Costa trainierten Bensheimer hatten einen schwachen Rundenstart. Zuletzt holten sie jedoch zehn von zwölf möglichen Zählern. Vor allem in Birkenau (5:1), Büttelborn (5:1) und Michelstadt (4:0) polierte der Tabellenelfte seine Bilanz – elf Punkte, 18:18 Tore – deutlich auf. Höchst, derzeit Siebter mit 16 Punkten, gewann unlängst fünf Ligapartien am Stück. Unter anderem gab es Erfolge in Alsbach (1:0) und in Heppenheim (2:1) – und das, obwohl Top-Torjäger Rico Blecher schon seit Wochen verletzt ausfällt. „Bei Bensheim haben vorher zwei, drei Spieler gefehlt, die jetzt wieder dabei sind. Wenn da alles passt, ist das ein sehr starker Gegner“, meint Sigmund, dem aber nicht bange ist: „Spätestens mit dem Sieg gegen Fehlheim sollten wir bei Bensheim auf dem Radar angekommen sein. Ich rechne mit einem ähnlichen Spiel wie gegen den VfR.“

Für die Partie in Höchst stellt sich der Eintracht-Trainer auf einen „unbequemen Gegner“ und ein „schwieriges Geläuf“ ein. Beim TSV wird auf Naturrasen gekickt, die Wetterlage in den kommenden Tagen verheißt nicht unbedingt Gutes. „Da wird es darauf ankommen, wie wir den Donnerstag verdauen. Die Beine werden wahrscheinlich müder sein“, räumt Sigmund ein. Er weiß allerdings, dass für den Gegner dasselbe gilt: „Uns kommt entgegen, dass wir den einen oder anderen Spieler sowieso ersetzen müssen.“

Bis auf den langzeitverletzten Niclas Herzberger sind bei der Eintracht in Bensheim alle Mann an Bord – auch der zuletzt beruflich eingespannte Andi Schwöbel. In Höchst müssen die Bürstädter Stand jetzt ohne Stürmer Juan Marroqui Cases (Urlaub) auskommen. cpa

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