Lokalsport Südhessen

Fußball-Gruppenliga Sigmund-Elf reist am Sonntag nach Alsbach / Marroqui Cases fällt aus, Andreas Krämer fraglich

Eintracht hofft auf „Teilerfolg“ – oder sogar mehr

Bürstadt.Der 5:3-Erfolg bei Sportfreunde Heppenheim zum Saisonauftakt vor zwei Wochen hatte die Hoffnungen der Bürstädter Eintracht auf eine sorgenfreie Saison in der Fußball-Gruppenliga Darmstadt genährt. Vier Tage danach folgte jedoch eine etwas unerwartete 0:2-Heimniederlage gegen Türk Gücu Rüsselsheim – und die Einsicht: Es gibt noch einiges zu tun für die Mannschaft von Spielertrainer Benjamin Sigmund.

„Am vergangenen Wochenende waren wir spielfrei. Dem einen oder anderen hat das vielleicht ganz gut getan. In der Vorbereitungsphase hatten wir ja doch recht wenig Mann an Bord“, blickt Sigmund vor der Auswärtspartie beim FC Alsbach am Sonntag (15 Uhr) auf die ersten zwei Spieltage zurück: „Viele Spieler wollten durchspielen. Vor dem Hintergrund der höheren Trainingsbeteiligung in der Vorbereitung war das aber nicht gerade zielführend.“

Die Folgen der hohen Belastung bekam die Eintracht zum Teil schon zu spüren. Offensivmann Juan Marroqui Cases musste gegen Rüsselsheim früh verletzt raus und wird am Sonntag in Alsbach fehlen. Auch Neuzugang Andreas Krämer laboriert zurzeit an muskulären Problemen, hinter seinem Einsatz in Alsbach steht ein Fragezeichen. Zudem ist Matthias Wegerle am Wochenende nicht verfügbar. Allerdings stehen Sigmund mit dem zuletzt rotgesperrten Alexander Lehmann und Fabio Cappello, der aus dem Urlaub zurück ist, zwei Leistungsträger auch wieder zur Verfügung.

„Eine Spitzenmannschaft“

Der Respekt vor dem früheren Verbandsligisten Alsbach ist groß. Der Vorjahresfünfte startete mit Siegen über den TSV Lengfeld (4:0) und VfL Michelstadt (5:1) stark in die neue Spielzeit, am vergangenen Sonntag gab es dann ein 0:0 beim SV Nauheim – eine Punkteteilung, die angesichts des vorangegangenen Nauheimer 3:2-Erfolgs gegen Heppenheim keineswegs als Leistungsabfall einzustufen ist.

„Alsbach ist eine der Spitzenmannschaften“, stellt Sigmund klar. Jedoch weiß der Eintracht-Coach durchaus, wie dem FCA beizukommen ist. In der abgelaufenen Saison trennten sich Bürstadt und Alsbach zweimal 1:1. „Da haben wir unter Beweis gestellt, dass wir dort bestehen können, und uns den Punkt verdient. Dieses Ziel haben wir auch für das kommende Wochenende. Wir wollen nicht mit leeren Händen heimfahren“, hofft der 40-Jährige zumindest auf einen Punkt, den er „einen Teilerfolg“ nennt: „Dafür muss natürlich alles passen, aber wir sind gut vorbereitet und wollen im Abschlusstraining am Freitag noch einmal gut trainieren.“ Generell gibt sich Sigmund entspannt: „Noch ist ohnehin nicht viel passiert. Nach fünf oder sechs Spielen werden wir schon eher wissen, wohin die Reise geht.“

Aufsteiger FSG Riedrode, der vier Punkte aus den ersten drei Begegnungen mitnahm, ist am Wochenende spielfrei. Einige FSG-Verantwortliche wird es am Sonntag indes auf die Alsbacher Sportanlage Am Hinkelstein ziehen, denn schon nächste Woche empfangen die Ried-roder den FCA. cpa

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