Lokalsport Südhessen

Fußball-Gruppenliga Heimsieg gegen Büttelborn

Eintracht meldet sich stark zurück

Bürstadt.Eine Woche nach der schwachen Leistung bei der 2:3-Niederlage in Fürth hat Fußball-Gruppenligist Eintracht Bürstadt zu seiner Normalform zurückgefunden. Das Heimspiel gegen die SKV Büttelborn entschied die Elf von Benjamin Sigmund am Samstag mit 2:0 (1:0) für sich. „Das war alles in allem ein verdienter Sieg, wenn man den kompletten Spielverlauf betrachtet. Außerdem war es die richtige Antwort auf die Niederlage in Fürth“, erklärte Sigmund, der seinen 40. Geburtstag am Palmsonntag somit recht entspannt angehen konnte.

Der Heimsieg gegen den Tabellenzehnten war kein Spaziergang. „Büttelborn war der erwartet schwerer Gegner und hat wenig zugelassen“, räumte Sigmund ein. Dass es sich um ein Sechs-Punkte-Spiel handelte, war schon vor dem 29. Spieltag klar. Bei einem Sieg hätte Büttelborn (36 Zähler) sein Polster auf die Eintracht auf acht Punkte ausgebaut. Durch den 2:0-Erfolg ist die Sigmund-Elf (jetzt 34 Punkte) auf zwei Zähler herangekommen.

Buraki trifft per Kopf

Den Heimdreier leitete ein Kopfballtreffer von Klaudi Buraki in der 18. Minute ein. Nach einem Eckstoß von Niclas Herzberger postierte sich der Bürstädter Offensivmann goldrichtig und nickte zur 1:0-Führung ein. Kurz danach bot sich Juan Marroqui Cases eine gute Einschussmöglichkeit, Büttelborns Schlussmann Felix Meyer war auf der Hut und wehrte den starken Abschluss überragend ab. Die SKV blieb allerdings gefährlich. „Im Gegenzug hat unser Torwart Christian Steiner gut pariert“, meinte Sigmund.

In den ersten 20 Minuten der zweiten Hälfte waren die Gäste am Drücker. „Da haben wir mehr reagiert als agiert, Büttelborn hat noch einmal alles probiert“, hielt Bürstadts Coach fest. Als diese Druckphase überstanden war, holte die Eintracht noch einmal alles heraus und machte den Deckel drauf. Marroqui Cases trug einen Bürstädter Konter nach vorn und bediente Dushaj. Der zog zwei Gegenspieler auf sich und spielte überlegt zu Fabio Cappello, der den Ball zum 2:0-Endstand im Büttelborner Kasten unterbrachte (87.).

Am 28. April geht es weiter

Nach der Osterpause kann die Eintracht am 28. April einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. Bei Kellerkind KSG Georgenhausen muss der Aufsteiger aus dem Ried jedoch seine Auswärtsschwäche überwinden: In 14 Spielen auf fremden Plätzen holte die Eintracht bislang nur einen Sieg und drei Unentschieden.

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