Lokalsport Südhessen

Fußball-Gruppenliga Bürstadt setzt auf optimale Fitness

Eintracht trainiert durch

Archivartikel

Bürstadt.Einen eher ungewöhnlichen Weg durch die Winterpause hat die erste Mannschaft von Eintracht Bürstadt eingeschlagen. Der Fußball-Gruppenligist setzt seinen Trainingsbetrieb über die Wintermonate fort. „Über die Feiertage kriegt natürlich jeder frei. Ansonsten wird aber ganz normal trainiert“, erklärt Eintracht-Spielertrainer Benjamin Sigmund, der zurzeit zweimal wöchentlich mit seinem Team auf dem Platz steht.

Als Begründung für diese Vorgehensweise – zum Vergleich: Liga-Konkurrent FSG Riedrode nimmt das Training am 22. Januar wieder auf – nennt Sigmund den Anspruch, vom ersten Pflichtspiel an voll konkurrenzfähig zu sein. „Man braucht sonst immer drei, vier Spiele, bis der Spielfluss wieder richtig da ist und man bei 100 Prozent ist. So hingegen verlieren wir nicht viel von unserem Fitnesszustand“, meint der 40-Jährige. Bedenken, dass seine Elf die kommenden Wochen zur Regeneration brauchen könnte, hat Sigmund nicht: „Ich bin der Meinung, dass unsere Körper so, wie wir sie beanspruchen, keine Regeneration brauchen. Wir sind keine Profis, die achtmal die Woche trainieren, sondern machen das alle aus Spaß. Dann ist es doch besser, wenn ich nicht sechs Wochen auf diesen Spaß verzichten muss.“

Reserve startet am 4. Februar

Seine Mannschaft habe positiv reagiert, berichtet Sigmund. „Die waren erstmal erstaunt. Dann habe ich ihnen mein Konzept erklärt und sie fanden es gut. Die Leute, die die Pause nutzen wollen, um wegfahren, kann ich an einer Hand abzählen“, sagt der Coach des Tabellenachten. Wer wegfahren will, dürfe das prinzipiell tun, meint Sigmund – der jedoch betont: „Es ist kein freiwilliges Training, es ist Pflicht.“ Die Spieler der Eintracht-Reserve haben länger Pause. Der C-Ligist startet laut Trainer Attila Jambor am 4. Februar in die Vorbereitung der Restrunde.

Neues Personal wird sich dem Gruppenliga-Team der Eintracht im Winter wohl nicht anschließen. „Es ist alles beim Alten geblieben“, so Sigmund, der schon Ende November erklärt hatte: „Unser Kader bleibt so, wie er ist. Wir müssen nicht nachrüsten.“ cpa

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