Lokalsport Südhessen

Fußball-Gruppenliga Bei einem Sieg gegen Messel ist Bürstadt der Klassenerhalt sicher

Eintracht will alles klar machen

Bürstadt.Das Heimspiel der Bürstädter Eintracht gegen die TSG Messel hat Benjamin Sigmund schon seit einigen Wochen auf dem Schirm. „Wenn wir Messel besiegen, haben wir den Klassenerhalt sicher“, hat Bürstadts Spielertrainer zuletzt mehrfach betont. Am Sonntag (15 Uhr, Eintracht-Sportplatz) gilt es für die Grün-Weißen folglich mehr denn je: Mit einem Heimerfolg gegen den Vorletzten kann der Aufsteiger die sportliche Rettung in der Fußball-Gruppenliga Darmstadt sicherstellen.

Vor dem vorletzten Spieltag liegt die Eintracht mit 39 Punkten auf dem rettenden zwölften Tabellenplatz – drei Punkte vor dem 13. SV Nauheim, der den ersten von derzeit sechs Abstiegsplätzen belegt. Da die Bürstädter die Nauheimer im direkten Vergleich ausstechen, wären mit einem Dreier gegen Messel die letzten Zweifel beseitigt. Die Gäste (27 Punkte) stehen schon als Absteiger fest. „Wir haben es selbst in der Hand. Das letzte Heimspiel ist immer auch etwas Besonderes – das wollen wir natürlich gewinnen“, redet Sigmund nicht lange um den heißen Brei herum.

Lediglich Hödl und Cappello fehlen

Geht es nach dem Eintracht-Trainer, hat seine Elf die besten Voraussetzungen, um sich am Sonntag aller Abstiegssorgen zu entledigen. „Wir sind momentan gut unterwegs. Das 1:1 beim Tabellenzweiten Alsbach am vergangenen Sonntag ist positiv zu bewerten. Wir sind selbstbewusst und wollen das Spiel mit dem Wissen, dass uns dann nichts mehr passieren kann, für uns entscheiden“, betont der 40-Jährige.

Auf einen Spaziergang stellt sich Sigmund derweil nicht ein: „Messel ist eine kompakte Mannschaft, die versuchen wird, uns das Leben schwer zu machen. Sie wird nicht auf Gedeih und Verderb angreifen, deshalb kann ich mir vorstellen, dass es ein Geduldsspiel wird. Für uns wird es darauf ankommen, das Spiel schnell zu machen und Freiräume zu generieren.“ Zusätzlich motivieren, da ist sich Sigmund sicher, müsse er seine Mannschaft nicht: „Die Jungs haben kapiert, worum es geht. Sie sind professionell genug, da mache ich mir keine Sorgen. Viele Worte muss ich da nicht finden.“ Auch personell muss sich der Eintracht-Spielertrainer wenig Gedanken machen. Bis auf die Mittelfeldspieler Maximilian Hödl (Mittelohrentzündung) und Fabio Cappello (Saisonaus nach Operation) stehen der Eintracht am Sonntag alle Mann zur Verfügung.

Mit Blick auf die kommende Spielzeit kündigt Sigmund an, dass Stürmer Andre Bandieramonte den Verein verlassen wird. „Er wird zu Wormatia Worms wechseln“, erklärt Bürstadts Trainer – der Wechsel stand schon seit längerem im Raum. Davon abgesehen kann Sigmund, der sich mit der Eintracht im März auf eine Fortsetzung der Zusammenarbeit geeinigt hatte, nichts Neues verkünden. „Das Grundgerüst der Mannschaft werden wir zusammenhalten“, meint der Übungsleiter, der nach dem Durchmarsch von der A-Klasse in die Gruppenliga (2016 bis 2018) als sportlicher Vater des Erfolgs gilt.

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