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Tischtennis Lampertheims Drittliga-Team startet mit Remis und Niederlage ins neue Jahr / TTC-Reserve stimmt Verlegung des Top-Spiels gegen Bürstadt zu

Erfolglose Hamburg-Tour

Lampertheim.Die „Hamburg-Tour“ des TTC Lampertheim hat sich als gelungener Ausflug bewährt, die erste Herrenmannschaft und die mitgereisten Fans begegneten sich wieder einmal auf Du und Du. Sportlich war der Rückrundenstart im hohen Norden für den amtierenden Vizemeister der 3. Tischtennis-Bundesliga Nord allerdings nicht von Erfolg gekrönt. Beim TSV Schwarzenbek kamen die Lampertheimer wie im Hinspiel nicht über ein 5:5 hinaus, beim SV Siek setzte es eine 2:6-Niederlage.

Die Punktverluste sind bitter, schließlich ist Siek Drittletzter und Schwarzenbek nun Vorletzter. Unter normalen Umständen wären vier Zähler für den TTC wohl drin gewesen. Lampertheim musste jedoch ohne seinen Spitzenmann Andrei Semenov (Handgelenkverletzung) auskommen. „Sein Fehlen hat sich leider bemerkbar gemacht“, sagte TTC-Vorsitzender Uwe van gen Hassend: „Trotzdem haben wir vor allem beim 5:5 in Schwarzenbek ein gutes Spiel gezeigt. Siek war einfach stärker und hat seinen Aufwärtstrend bestätigt. Von den mitgereisten Zuschauern hat uns niemand einen Vorwurf gemacht. Die Jungs haben alles gegeben.“

Tatsächlich waren die Lampertheimer (12:10 Punkte), die auf Platz fünf zurückfielen, in Schwarzenbek auch ohne Semenov ganz dicht dran am ersten Sieg im neuen Jahr. Allerdings schenkte das TTC-Spitzendoppel Alfredas Udra/Istvan Molnar eine 8:5-Führung im fünften Satz ab und verlor 8:11.

Kurzzeitige Führung

Es war wohl der Punkt, der den Spargelstädtern hinten raus zum Gesamterfolg fehlte. Im zweiten Doppel unterlag Dmitry Zakharov an der Seite von Thomas Kern – 0:2. Kern, dem Ersatzmann aus dem Verbandsliga-Team, gelang trotz starker Leistungen kein Punktgewinn. Udra und Zakharov erfüllten dagegen ihre Pflicht. Beide holten je zwei Erfolge in der Einzelphase, so dass der TTC kurzzeitig 4:3 führte. Das war auch der Top-Leistung Molnars zu verdanken. Der ins Spitzenpaarkreuz aufgerückte Ungar hatte Sieks Nummer eins, Frederik Spreckelsen, überraschend in vier Sätzen geschlagen. In seinem zweiten Einzel unterlag er dann Daniel Kleinert mit 0:3.

Beim 2:6 gegen Siek punktete nur das TTC-Doppel Udra/Molnar sowie Zakharov, der trotz einer Erkältung spielte. Wann Semenov wieder spielen darf, ist offen. „Am Mittwoch ist er bei einem Spezialisten“, legte sich van gen Hassend nicht fest, ob Semenov beim TTC-Heimspiel gegen den Zweiten Fulda-Maberzell II am 26. Januar (14.30 Uhr, Sedanhalle) wieder mitwirkt.

Großen Sportsgeist bewies unterdessen das dritte Herreneteam des TTC. Der Tabellendritte der Bezirksliga-Gruppe 1 hätte am Freitag bei Spitzenreiter TV Bürstadt antreten müssen. Die Lampertheimer gaben aber der Bürstädter Bitte um eine Verlegung nach. Das Spitzenmatch steigt nun am Donnerstag, 23. Januar (20 Uhr).

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