Lokalsport Südhessen

Fußball-Gruppenliga 2:0-Heimsieg über FC Fürth

ET Bürstadt macht wichtigen Schritt

Archivartikel

Bürstadt.Besser spät als nie: Am Kerwesamstag hat die Bürstädter Eintracht ein wichtiges Etappenziel erreicht. Zu einem recht ungewöhnlichen Zeitpunkt in der Saison konnte der Gruppenliga-Aufsteiger endlich seine Einstandsfeier steigen lassen. „Es ist wichtig, dass die Feier jetzt stattgefunden hat. So etwas verbindet ja auch ein Stück weit“, erklärte Bürstadts Spielertrainer Benjamin Sigmund.

Auch in sportlicher Hinsicht durfte gefeiert werden – wenn auch nicht zu exzessiv. Dafür bot der 2:0 (1:0)-Heimsieg der Eintracht gegen den Drittletzten FC Fürth zu wenig Glanzlichter. „Spielerisch hat die Begegnung der Tabellensituation entsprochen“, fand Eintrachts Fußball-Abteilungsleiter Marcus Haßlöcher. „Fürth ist ohne seinen Top-Stürmer hier angetreten, es ist nicht viel Gefahr von den Gästen ausgegangen. Es gab aber viele Unzulänglichkeiten in unserem Spiel, wir haben dem Gegner viele Räume im Umschaltspiel gewährt. In der zweiten Halbzeit waren wir deutlich präsenter“, analysierte Coach Sigmund die Partie: „Wir haben nicht so gespielt, wie ich mir das vorgestellt hatte. Andere Mannschaften hätten das mit Sicherheit ausgenutzt.“

Und doch – darin waren sich Haßlöcher und Sigmund einig – war es wieder ein Schritt in die richtige Richtung. Zieht man den 5:2-Sieg im Pokal gegen Auerbach zu Rate, weist die schwach gestartete Sigmund-Elf jetzt vier Pflichtspielsiege in Folge auf. Vor der Englischen Woche steht die Eintracht als Zwölfter mit 13 Punkten aus elf Partien weiter über dem Strich. Am Tag der Deutschen Einheit (15 Uhr) geht es zur SKV Büttelborn, am Sonntag (15 Uhr) kommt Schlusslicht KSG Georgenhausen. „Auch dort wollen wir punkten“, stellt Haßlöcher klar. „Büttelborn ist eine Mannschaft, die wenig Gegentore bekommt – das 1:4 gegen Bensheim verfälscht das Gesamtbild“, stellt sich Sigmund auf eine „harte Nuss“ ein. Juan Marroqui (Urlaub) und Andi Schwöbel (verletzt) fallen aus.

So überschaubar das Niveau zunächst blieb, so wegweisend war die 1:0-Führung für die Eintracht durch Xhino Dushaj, der nach Vorarbeit von Maxi Hödl aus zentraler Position einschob (45.). „Da haben wir schnell über die Außen gespielt. Das Tor fiel zum richtigen Zeitpunkt“, meinte Haßlöcher. Kurz nach dem Seitenwechsel legte der zur Halbzeit eingewechselte Andre Bandieramonte das 2:0 nach (50.). Der Stürmer, der angeschlagen in die Runde gegangen war, hatte sich nach einem Abschlag von Eintracht-Torwart Christian Steiner stark durchgesetzt. cpa

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