Lokalsport Südhessen

Fußball-Gruppenliga Sigmund-Elf empfängt Rüsselsheim

ETB drängt auf Vorentscheidung

Archivartikel

Bürstadt.Die Entscheidung über Klassenerhalt oder Abstieg – in der Fußball-Gruppenliga Darmstadt rückt sie immer näher. Zwar wird die Bürstädter Eintracht noch mindestens einen Spieltag benötigen, um rechnerisch Klarheit zu schaffen. Doch schon am kommenden Sonntag (15 Uhr, Eintracht-Sportplatz) kann der Aufsteiger im Heimspiel gegen den FC Türk Gücü Rüsselsheim einen Riesenschritt in Richtung Ligaverbleib machen.

Vier Spieltage vor Saisonende liegen die Bürstädter als Zwölfter mit 35 Punkten über dem Strich. Vier Zähler beträgt der Vorsprung auf den FC Fürth, der Abstiegsplatz 13 belegt, fünf Zähler Vorsprung sind es auf den 14. SV Nauheim. Die beiden ärgsten Eintracht-Verfolger im Abstiegskampf werden sich am Sonntag im direkten Duell gegenseitig Punkte wegnehmen.

Der 15. KSG Georgenhausen (29 Punkte), der Bürstadt zuletzt ein 1:1 abtrotzte, trifft noch auf die Top-Teams VfR Fehlheim und VfB Ginsheim II – und misst sich in seinen letzten zwei Punktspielen mit Nauheim und dem Drittletzten Sportfreunde Heppenheim (27 Punkte). Die Heppenheimer und der punktgleiche Vorletzte TSG Messel haben ebenfalls noch Kellerduelle vor sich.

Das 1:1 in Georgenhausen nimmt Eintracht-Spielertrainer Benjamin Sigmund als Gradmesser für die verbleibenden Aufgaben. „Es reicht nicht, wenn wir nur eine Halbzeit Fußball spielen“, fordert der 40-Jährige umgehend eine Steigerung, die über die volle Distanz anhalten soll. Der kämpferisch wie spielerisch eigentlich starke FC Türk Gücü stellt da eine besondere Herausforderung dar – denn aus den Ergebnissen der Rüsselsheimer im neuen Jahr wird niemand so recht schlau.

Seit vier Partien warten die Opelstädter auf einen Sieg (zwei Remis, zwei Niederlagen), zuletzt gab es ein 1:3 zu Hause gegen den TSV Lengfeld. Überhaupt gab es in neun Punktspielen 2019 nur zwei Erfolge – den letzten heimste Türk Gücü gegen den FC 07 Bensheim ein (3:1). Trotzdem findet sich das Team mit 45 Punkten auf Rang acht wieder. „Wenn wir es richtig machen wollen, schauen wir einfach auf uns und machen unser Spiel“, gibt Sigmund nichts auf die Statistiken: „Ich bin guter Dinge, dass zu Hause für uns etwas drin ist.“ Personell können die Bürstädter aus dem Vollen schöpfen.

Pokal-Aus nach Elfmeterschießen

Am Dienstagabend verpasste die Eintracht indes den Sprung ins Kreispokalfinale. Das Halbfinale bei Kreisoberligist SG Wald-Michelbach verlor die Sigmund-Elf mit 4:5 nach Elfmeterschießen. Nach regulärer Spielzeit und Verlängerung hatte es 0:0 gestanden. „In der ersten Hälfte hätten wir das Spiel für uns entscheiden müssen“, äußerte sich Bürstadts Abteilungsleiter Marcus Haßlöcher enttäuscht.

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