Lokalsport Südhessen

Fußball-Gruppenliga Bürstadt verliert 1:4 in Bensheim, Riedrode kassiert 2:4 in Büttelborn

ETB und FSG ohne Punkte

Ried.Ohne Punkte im Gepäck haben die Bürstädter Fußball-Gruppenligisten am Tag der Deutschen Einheit die Heimreise antreten müssen. Die Bürstädter Eintracht kassierte eine 1:4 (0:2)-Niederlage beim FC 07 Bensheim, die FSG Riedrode verlor mit 2:4 (2:1) bei der SKV Büttelborn.

FC Bensheim – Et. Bürstadt 4:1

„Die Bensheimer waren die effektivere Mannschaft, sie haben ihre Chancen gnadenlos ausgenutzt“, resümierte Eintracht-Spielertrainer Benjamin Sigmund nach dem Schlusspfiff. In der ersten Halbzeit profitierte der von Ex-Profi Elton da Costa trainierte FC 07 von fehlender Abstimmung in der Bürstädter Defensive. Luca Albrecht (12.) und David Halla (25.) waren jeweils nach abgewehrten Schüssen auf Höhe der Strafraumgrenze zur Stelle und stellten den 2:0-Pausenstand her.

In der zweiten Hälfte entwickelte die Eintracht, die in Durchgang eins einen Pfostentreffer durch Xhino Dushaj hatte, mehr Druck. „Von der Spielanlage war Bensheim nicht unbedingt die bessere Mannschaft, der Sieg war indes nicht unverdient. Wenn aber in der zweiten Halbzeit der Anschlusstreffer für uns fällt, haben wir sicher mehr Dampf im Kessel als der Gegner“, erklärte Sigmund. Doch in der 66. Minute konterten die 07er eiskalt über Halla, der auf 0:3 aus Eintracht-Sicht erhöhte (66.). Vor dem 0:4 durch Denis Holdschick (75.) gab es zwei Szenen, mit denen Sigmund nicht einverstanden war. Erst erkannte der Schiedsrichter einen Kopfballtreffer von Klaudi Buraku nicht an (70.), kurz darauf berührte FC-Torwart Max Gebhardt den Ball außerhalb des Strafraums mit der Hand. Für die Beschwerde über diese Aktion sah der Eintracht-Coach die Gelbe Karte. „Das ist keine Kommunikation auf Augenhöhe, wenn gleich die Karte gezückt wird“, war Sigmund bedient. Paul Herbel gelang der Ehrentreffer zum 1:4 (88.) für die Eintracht, die nach zehn Spielen (fünf Siege, fünf Niederlagen) bei 15 Punkten verbleibt. Für das Auswärtsspiel beim TSV Höchst am Sonntag (15 Uhr) gibt Sigmund seinen Jungs nur eine Sache mit: „Wir müssen einfach den Kopf freikriegen.“

Büttelborn – FSG Riedrode 4:2

Nach vielen spielerisch starken Leistungen in den vergangenen Wochen legte Aufsteiger Riedrode einen absolut verbesserungswürdigen Auftritt hin. „Das war kein gutes Spiel von uns, schon gar nicht in der Rückwärtsbewegung. Da haben wir dem Gegner zu viele Räume gelassen“, fasste FSG-Trainer Andreas Keinz zusammen und ergänzte: „Büttelborn hatte bestimmt sechs, sieben hundertprozentige Chancen. Wenn uns Chris Keilmann, der überragend gehalten hat, nicht so lange im Spiel hält, kriegen wir locker sechs Stück. Beim Training am Freitagabend werden wir ansprechen, dass es so in der Gruppenliga nicht geht.“

Sefcan Pircek brachte Riedrode mit einem Schuss aus der Drehung aus sieben Metern mit 1:0 in Führung (22.). Sechs Minuten danach agierte die FSG-Defensive zum ersten Mal zu unentschlossen und Christoph Haddad glich aus – 1:1 (28.).

Die 2:1-Pausenführung für Riedrode stellte Tomislav Tadijan nach einem Foulelfmeter her, den Nils Schwaier herausgeholt hatte (33.). Die zweite Halbzeit ging voll und ganz an Büttelborn: Jan Finger (70.), Justin Schmidt (88.) und Noah Lorenz (90.) drehten die Partie. Am Sonntag (15.15 Uhr) reist die FSG (19 Punkte) zum Zweiten VfR Fehlheim (23), der überraschend mit 4:5 in Dieburg verlor.

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