Lokalsport Südhessen

Volleyball TSV Auerbach bereitet sich auf Saison vor

Fast wieder im normalen Modus

Archivartikel

Auerbach.„Das ist nichts für nervöse Menschen“, sagt Monika Liepolt mit Blick auf das Volleyball-Training in Corona-Zeiten. Ende Mai hatte die Spielertrainerin der ersten Damenmannschaft der TSV Auerbach mit ihrem Team die Übungseinheiten wieder aufgenommen und die Trainingsinhalte in den letzten Wochen entlang der jeweils geltenden Vorschriften intensiviert. „Auf Abstände achten, die Bälle desinfizieren, nur in Kleingruppen trainieren – das Ganze war und ist stressig.“

Auch die Ausarbeitung sinnvoller Übungen für eine Regionalliga-Crew sei aufgrund der Einschränkungen eine Herausforderung, berichtet Liepolt. „Das war teilweise wirklich schwierig.“ Inzwischen sind die Volleyballerinnen aufgrund der Lockerungen – Kontaktsport mit bis zu zehn Personen ist erlaubt – fast wieder in den Normalmodus zurückgekehrt. „Das ist natürlich schon viel besser, aber Volleyball spielt man Sechs-gegen-Sechs.“

Start am 12. September geplant

Von aufkommenden Überlegungen die Anzahl der Spieler auf dem Feld auf zehn zu reduzieren, um auch im Falle von (Kontakt-)Beschränkungen den Ligabetrieb aufnehmen zu können, hält Liepolt nicht viel. „Ich kann mir das nicht vorstellen.“ Der erste Spieltag der Regionalliga-Südwest, in der Clubs aus Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland aufschlagen, ist für den 12./13. September terminiert. Die Rot-Weißen haben sich als Meister der Oberliga Hessen für diese Klasse qualifiziert und stehen vor ihrer vierten Spielzeit in der Regionalliga. 2003 bis 2005 und 2006/07 waren die Auerbacherinnen bereits auf diesem Niveau unterwegs. Einige Akteurinnen des aktuellen Kaders standen damals bereits im rot-weißen Trikot auf der Platte: Petra Stauch, Carola Zeig, Tina Helfrich, Irene Kirchenschläger und Liepolt.

Ob die TSV tatsächlich zum Auftakt am 12. September das Auswärtsmatch bei Eintracht Frankfurt bestreiten kann, hängt von der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie ab. „Solange wir nichts Gegenteiliges hören, trainieren wir auf diesen Tag hin“, unterstreicht Monika Liepolt.

Zu einem echten Hindernis bei der Aufnahme und der Durchführung der Meisterschaft könnte die Zugehörigkeit der elf Regionalliga-Vereine zu drei unterschiedlichen Landesverbänden beziehungsweise Bundesländern mit uneinheitlichen Corona-Bestimmungen werden.

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