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Fußball Gruppenligist geht als klassenhöchster Club in die Bürstädter Stadtmeisterschaft / Ausrichter SV Bobstadt guter Dinge

Favorit Eintracht ist gewarnt

Archivartikel

Bürstadt.1977 feierte die Bürstädter Fußball-Stadtmeisterschaft ihre Premiere. Erster Ausrichter war Eintracht Bürstadt und der Turniertitel ging an den FSV Riedrode, der damals sein 25-jähriges Bestehen zelebrierte.

In diesem Jahr ist der SV Bobstadt Ausrichter der 42. Bürstädter Fußballstadtmeisterschaft, die am Freitag und Samstag auf seinem Sportgelände ausgetragen wird. Nachdem FSV und SG Riedrode nun als FSG eine Spielgemeinschaft bilden, hat die diesjährige Veranstaltung keinen echten Titelverteidiger mehr. Im vergangenen Jahr war es nämlich die SG Riedrode, die nach drei Siegen und einem Unentschieden Stadtmeister wurde.

„Ich habe einiges ausprobiert“, betonte SG-Trainer Andreas Keinz damals, dass es ihm nicht nur um den Gewinn des Wettbewerbs ging, sondern auch darum, seine Mannschaft besser kennenzulernen. Schließlich war er damals erst seit einigen Wochen als Trainer bei der SGR im Amt.

Harte Konkurrenz erwartet

Aufgrund der Spielgemeinschaft ist aus dem Wettbewerb mit fünf Mannschaften ein Viererklassement geworden. „Ich hoffe für den Bürstädter Fußball, dass wir langfristig diesen Wettbewerb mit vier Teams aufrechterhalten können. Ansonsten wäre das fast das Ende der Bürstädter Stadtmeisterschaften“, gibt Rainer Künstler, das Spielausschussmitglied von Eintracht Bürstadt, zu bedenken.

Was das Sportliche anbelangt, so möchte seine Eintracht die Favoritenrolle, die sich aus der Gruppenligazugehörigkeit ergibt, gerne annehmen. Letztlich aber rechnet Künstler mit einem harten Konkurrenzkampf in den sechs Begegnungen, bei denen die Spielzeit insgesamt 60 Minuten beträgt: „Die FSG Riedrode und der VfR Bürstadt haben ebenfalls hervorragende Möglichkeiten, am Ende Stadtmeister zu werden“, erklärt Künstler.

Obwohl es nur noch vier Mannschaften sind, hofft auch Wilfried Kungl, der Spielausschussvorsitzende der SG Riedrode, auf spannende Spiele. Er befürchtet aber, dass die Hitze den Spielern bei dem über Jahre hinweg sehr beliebten Wettbewerb doch zu schaffen machen könnte.

In jedem Fall aber hätte die FSG Riedrode gegen Gegner wie VfR und Eintracht Bürstadt noch einmal eine hervorragende Gelegenheit, ihre Frühform unter Beweis zu stellen. „Mir würde es besser gefallen, wenn wir in diesen Spielen bereits komplett wären, so müssen wir den einen oder anderen Ausfall verkraften“, so Kungl, der auch den SV Bobstadt für dieses Turnier gut aufgestellt sieht.

Dem möchte Bobstadts Vorsitzender Marc Merl nicht widersprechen. „Unsere komplett erneuerte Mannschaft will sich weiter finden und Erfahrungen für die Runde in der Kreisliga C sammeln.“ Ansonsten hoffen Merl und sein Team, gute Gastgeber zu sein. Doch dazu gehört nicht nur eine gute Bewirtung. In der „dritten Halbzeit“ wollen die Bobstädter mit den DJs Mario und Charly gut unterhalten.

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