Lokalsport Südhessen

Fußball-Kreisoberliga Groß-Rohrheimer Abstiegssorgen sollen der Vergangenheit angehören

FCA will ins sichere Mittelfeld

Archivartikel

Groß-Rohrheim.Seit fünf Jahren in Folge spielt der FC Alemannia Groß-Rohrheim nun in der Fußball-Kreisoberliga. Um dort die Klasse zu halten, wollte der Verein im Frühjahr eigentlich eine Siegesserie starten. Das war nicht mehr nötig – durch den Saisonabbruch wegen der Corona-Pandemie hielten auch die Teams die Klasse, die in der Tabelle weit unten standen.

Nun geht es wieder los. Hashem Alsharou, Harwin Alsharou, Jiar Mohammad, Janis Carl und Sergen Parlak – die Zugänge, die im Winter zum Verein stießen –, bleiben dem FCA erhalten. Hinzu kommen weitere zehn Verstärkungen. „Wir müssen jetzt erst einmal die Zugänge integrieren. Zu den zehn Neuen, die jetzt gekommen sind müssen sich ja auch noch die fünf Winter-Zugänge ein wenig zurechtfinden“, freut sich FCA-Trainer Alexander Merlau-Behrendt auf seine neue Mannschaft, die ein Durchschnittsalter von nur 21 Jahren hat.

Diesen vielen jungen Fußballern eilt alle ein guter Ruf voraus. Merlau-Behrendt, der auch Stützpunktleiter im Fußballkreis Darmstadt ist und die beiden südhessischen Regionalauswahlen U 16 und U 17 betreut, hat sie schon seit vielen Jahren beobachtet und weiß, was er an ihnen hat. „Die können alle in der Kreisoberliga mithalten“, ist der Trainer überzeugt. Vielleicht kann so ja in dieser Saison, der angestrebte sichere Mittelfeldplatz erreicht werden.

Schweres Startprogramm

Ein solches Ziel hatte die Alemannia auch in der vergangenen Runde vor Augen. Doch stattdessen lief es in vielen Spielen nicht rund und sogar gegen Schlusslicht Olympia Lorsch bezogen die Alemannen im November 2019 eine empfindliche 1:3-Auswärtsniederlage. Aber solche Schlappen sollen der Vergangenheit angehören. „Wir werden uns stärker präsentieren als noch in der vergangenen Runde“, dessen ist sich Merlau-Behrendt sicher.

Marcel Eckhardt soll in jedem Fall mit seinen Toren dazu beitragen, dass die Alemannia tabellarisch wieder besser aufgestellt ist als zuletzt. Mit seinen 17 Treffern in der nicht abgeschlossenen Saison belegte er hinter Armend Ramadani (SV Fürth) und Okan Bekyigit (SG Unter-Abtsteinach II) den dritten Platz in der ligainternen Torschützenliste.

Was Merlau-Behrendt allerdings Kopfzerbrechen bereitet, ist der schwere Saisonstart. Gleich zu Beginn am 6. September geht es zu Hause gegen die TSV Auerbach. Die Mannschaft aus dem Bensheimer Stadtteil stieg Seit’ an Seit‘ mit der Alemannia im Jahr 2015 in die Kreisoberliga auf und zählt nun auch dank Tim Gärtner und Nico Jäger, den beiden Zugängen aus Lampertheim, zu den Top-Favoriten. Gleiches gilt für die SG Unter-Abtsteinach, den ersten Rohrheimer Auswärtsgegner. Danach empfängt der Verein Aufsteiger SSV Reichenbach. Die Mannschaft aus dem Lautertal, bei der der Bibliser Wolfgang Greis zu den spielstarken Akteuren zählt, ist nun erstmalig in der Kreisoberliga vertreten. „Wir müssen uns da schon anstrengen.

Wie schnell steht man nach drei solch schweren Spielen mit null Punkten da und das Ganze geht wieder von vorn los“, ist Merlau-Behrendt viel daran gelegen, um mit einem guten Start die Basis für eine ruhige Saison 2020/21 zu legen. hias

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