Lokalsport Südhessen

Spiel der Woche Fußball-Kreisoberligist will in der Heimpartie gegen Hofheim seine kleine Negativserie beenden

FSV Riedrode hat den Rivalen im Nacken

Archivartikel

Riedrode.In den vergangenen elf Begegnungen in der Fußball-Kreisoberliga musste der FSV Riedrode den Platz nur zweimal als Verlierer verlassen, beide Niederlagen kassierte die Elf vom Bahnhof allerdings in den letzten drei Spielen. "Nur ein Punkt aus diesen Duellen, das ist für uns natürlich zu wenig", möchte FSV-Trainer Duro Bozanovic am Sonntag (15 Uhr) im Heimspiel gegen den FV Hofheim die drei Punkte diesmal unbedingt in Riedrode behalten.

Während der FSV nach der 2:4-Heimniederlage im Stadtderby gegen Tabellenführer Eintracht Bürstadt noch am Mittwochabend den Gruppenligisten SV Unter-Flockenbach durch die Tore von Tomislav Tadijan (2./Foulelfmeter) und Sinsa Pitlovic (80.) mit einem 2:1 (1:0)-Sieg aus dem Kreispokal warf, kommen die Gäste aus Hofheim ausgeruht zum Match. So fiel die Partie des FVH beim SV Anatolia Birkenau am vergangenen Sonntag buchstäblich ins Wasser.

Trainer sind befreundet

"Es hat Vor- und Nachteile, dass das Ligaspiel in Birkenau zuletzt ausgefallen ist. Es war einmal schön, Spielfrei zu haben, dafür müssen wir dann im Frühjahr wohl unter der Woche zum Spiel auf dem Hartplatz in Birkenau fahren", ist sich FVH-Spielertrainer Oliver Schader bewusst, dass seine Mannschaft aktuell gerade einen enorm guten Lauf in der Liga hat, wofür auch sieben Partien in Folge ohne Niederlage sprechen.

"Es ist schon Wahnsinn, dass der FVH mit einem Sieg am Sonntag bis auf zwei Punkte an uns heranrücken könnte. Das spricht natürlich für die Arbeit, die Oliver dort macht. Am Sonntag gönne ich ihm die drei Punkte allerdings nicht", betont Bozanovic, der dennoch großen Respekt für seinen ehemaligen Mitspieler zeigt. Schader erklärt: "Duro und ich kennen uns schon seit der A-Jugend. Wir sind gut miteinander befreundet. Auch den FSV kenne ich natürlich gut, schließlich habe ich selbst sieben Jahre hier gespielt. Ich freue mich jedenfalls auf dieses Spiel. Der FVH-Coach hat am vergangenen Sonntag bereits den Spielausfall in Birkenau genutzt, um das Bürstädter Derby zwischen dem FSV und der Eintracht vor Ort zu beobachten.

"Um den kommenden Gegner kennenzulernen, hätte ich das aber nicht machen müssen", berichtet Schader, der in der Saison 2015/2016 selbst noch das Trikot der Elf vom Bahnhof trug. Nach der Derbyniederlage gegen die Eintracht fordert Bozanovic von seinem Team mehr Konzentration in der Defensive: "Unsere Gegentorquote ist mir zu hoch, daher sind wir schon das Pokalspiel gegen den SVU defensiver angegangen. Eine ähnliche Leistung müssen wir nun auch am Sonntag gegen Hofheim abrufen, obwohl uns das Pokalspiel natürlich noch in den Knochen steckt."

Im Freitagstraining hatte er seinem Team vornehmlich Regeneration verordnet.

Das Hinspiel zwischen FVH und FSV am ersten Spieltag endete mit einem 3:3-Unentschieden - und doch erinnert sich Schader gerne an diese Begegnung. "Zur Pause lagen wir mit 1:3 hinten, da war das am Ende dann schon ein gefühlter Sieg", durfte Schader in der 90. Minute den späten Ausgleich bejubeln.

Bozanovic rechnet erneut mit einer engen Partie. "Nach dem 3:1 haben wir es im Hinspiel verpasst, weitere Tore nachzulegen. Dann hätten wir dieses Spiel wohl klar gewonnen, aber so wurden wir damals für unsere Nachlässigkeit bestraft und der FVH ist nun ein stärkeres Team, als bei unserem ersten Aufeinandertreffen", sagt der Coach.

Beim FSV ist Amer Kara Hassan angeschlagen und wie schon am Mittwoch im Pokal wird Nicolas Mohr das Tor hüten.

Das Wichtigste von heute
Newsticker Südhessen Ticker
Newsticker Rhein-Neckar
Newsticker überregional
Meistgelesene Artikel
Neueste Artikel