Lokalsport Südhessen

Fußball-A-Liga Tabellenvierter geht mit drei Neuzugängen in die Restrunde und findet einen Nachfolger für Trainer Roth

FV Biblis stellt Weichen

Biblis.Fußball-A-Ligist FV Biblis hat in der bald endenden Winterpause einige Neuigkeiten zu vermelden. Neben den Zugängen Ilir Krasnici, Kevin Kleine (beide VfB Lampertheim) und Steven Schmitt (SSV Vogelstang) wurde mit Thorsten Schnitzer (Hassia Dieburg) auch ein Nachfolger für Trainer Thomas Roth gefunden, der im Sommer aufhören wird (wir berichteten).

Nach dem sechsten Rang in der vergangenen Saison erspielte sich der FVB in dieser Runde bislang eine Platzierung unter den Top-Teams der Kreisliga A und schloss das Jahr 2019 auf dem vierten Tabellenplatz ab. Lediglich drei Zähler beträgt der Abstand zur Spitze. Mit elf Siegen, zwei Unentschieden und fünf Niederlagen haben sich die Bibliser trotz des kleinen Kaders im Kampf um die Aufstiegsplätze gut eingerichtet.

„Mit dem bisherigen Abschneiden sind wir sehr zufrieden. Das konnte man nicht unbedingt erwarten“, gibt Roth zu. Er bleibt jedoch Realist: „Der Abstand zu den ganz vorderen Rängen ist natürlich nicht groß, aber man darf nicht vergessen, dass es auch schnell nach unten gehen kann. Wenn wir beim Restrundenauftakt zwei, drei Spiele verlieren sollten, rutschen wir gleich wieder ins Mittelfeld ab.“ Der Aufstieg in die Kreisoberliga ist in der Gurkenstadt zumindest offiziell kein Thema. „Wir liebäugeln da mit nichts und lassen uns weiterhin überraschen. Unser Ziel für die Restrunde ist, unsere Position zu halten. Ob da noch mehr geht, wird sich zeigen“, sagt Roth. Ein glücklicher Umstand für die Bibliser war, dass man in der Hinrunde von längeren Verletzungen der Schlüsselspieler verschont geblieben ist. Im Winter wurde der Kader dennoch aufgestockt. Für das defensive Mittelfeld kam Steven Schmitt, der zuletzt für den SSV Vogelstang in der Kreisklasse B2 Mannheim kickte. Zudem wurden Ilir Krasnici und Kevin Kleine vom aus der A-Liga zurückgezogenen VfB Lampertheim an die Pfaffenaue gelotst. „Krasnici hat beim VfB schon länger nicht mehr gespielt, wusste aber, dass wir Personalprobleme haben und will uns deshalb helfen. Mit Kleine waren wir uns schon einig, bevor bekannt wurde, dass sich der VfB aus der A-Liga zurückzieht. Er wird uns im Mittelfeld helfen, während Ilir als Universalwaffe eigentlich überall einsetzbar ist“, berichtet Roth.

Hajdu fällt weiter aus

Allerdings hätte sich der Coach auch für die Offensive noch Verstärkung gewünscht, gerade weil mit Janos Hajdu ein wichtiger Stürmer wegen eines Kreuzbandrisses weiter fehlt: „Das wäre eigentlich wichtig gewesen. Wir waren uns auch mit dem einen oder anderen Spieler weitgehend einig. Am Ende ist es aber an den Aufwandsentschädigungen gescheitert. Das ist schade, aber so ist es eben.“

Für die Bibliser war wichtig, dass die bisherige Mannschaft zusammengehalten werden konnte, denn Abgänge mussten sie nicht vermelden.

Zum Thema
Das Wichtigste von heute
Newsticker Südhessen Ticker
Newsticker Rhein-Neckar
Newsticker überregional