Lokalsport Südhessen

Fußball-Kreisoberliga Schader-Elf tritt bei Alemannia Groß-Rohrheim an

FVH plant nächsten Streich

Ried.In der Kreisoberliga konnten die leidgeplagten Fußballer des FV Hofheim am vergangenen Sonntag durchschnaufen. Der starke Wind, er wehte die ganz großen Abstiegssorgen praktisch ein bisschen weg. Und so gewannen die Blau-Weißen das wichtige Heimspiel gegen die Spielvereinigung Fürth mit 2:1. „Eine nominell so gut besetzte Mannschaft wie Fürth hat unten nichts verloren. Aber uns ergeht es ja auch nicht anders. Wir haben nie damit gerechnet, um die Abstiegsränge zu spielen. Aber aufgrund vieler verletzungsbedingter Ausfälle war die Hinrunde eine reine Katastrophe und wir stehen so weit hinten drin“, bedauert FVH-Trainer Oliver Schader. Inzwischen hat die Hofheimer Mannschaft aber ein neues Gesicht und viele Spieler, die vor der Winterpause noch fehlten, stehen wie beispielsweise Sven Dexler, Tobias Haser oder auch Schader selbst wieder zur Verfügung. Hinzu kommen einige Zugänge wie Marcel Berger und Raman Chiri, dem gegen die Fürther gar der Siegtreffer gelang. Und die Situation wird sich weiter verbessern. Denn wenn die Hofheimer am Sonntag zum Derby nach Groß-Rohrheim reisen, sind Maximilian Eck und Julien Fechtig ebenfalls wieder bereit.

TVL spielt in Heppenheim

„Unsere Bank wird endlich wieder gut bestückt sein. Das gab es schon lange nicht mehr“, ist Schader nun froh über die personellen Alternativen. Sein Bestreben, in Groß-Rohrheim unbedingt drei Punkte holen zu wollen, gründet sich aber nicht darauf, dass er seine Mannschaft aktuell für das bessere Team hält, sondern ist der Notwendigkeit geschuldet, im Abstiegskampf (weiter) punkten zu müssen. „Wir dürfen nicht vergessen, dass sich die Groß-Rohrheimer in der vergangenen Saison sportlich für den Relegationsplatz qualifiziert haben. Das ist nach wie vor eine ganz starke Truppe, die sich zu Saisonbeginn mit dem verbandsligaerfahrenen Almedin Besic noch verstärkt hat. Die Rohrheimer Niederlage in Lorsch hat für mich keine Bedeutung“, weiß Schader, was seine Mannschaft am Sonntag erwartet. Und falls es nicht zu den bitter benötigten drei Punkten reichen sollte, könnte sich der Hofheimer Spielertrainer insgeheim auch mit einem Unentschieden anfreunden. In jedem Fall will er in den kommenden Wochen weiter fleißig Punkte holen, um sich demnächst aus dem Tabellenkeller emporarbeiten zu können.

Eine klare Angelegenheit war im September 2018 die Begegnung zwischen dem TV Lampertheim und dem FC Starkenburgia Heppenheim. Gerade René Salzmann zeigte bei mehreren Soli, dass er zu den besten Offensivakteuren in der Kreisoberliga Bergstraße zählt. Nun steht das Rückspiel an und die Lampertheimer wollen mit einem Auswärtserfolg am traditionsreichen Heppenheimer „Galgen“ weiterhin ihre Ambitionen auf den zweiten Tabellenplatz untermauern.

Die Heppenheimer, bei denen der neue Trainer Miguel da Silva, einen guten Job macht, sind aber ebenfalls auf drei Punkte aus, damit sie nicht wieder in die gefährdete Tabellenregion abrutschen. hias

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