Lokalsport Südhessen

Tischtennis TTC Lampertheim blickt nach Sieg über Buschhausen auf Favoritenduell in Köln

Geglückte Generalprobe

Lampertheim.Der 1. FC Köln kann kommen: Souverän haben die Tischtennis-Herren des TTC Lampertheim ihre letzte Punktspiel-Aufgabe vor dem Spitzenmatch in der 3. Bundesliga Nord gelöst. In der Heimbegegnung gegen den Vorletzten SC Buschhausen feierte der Tabellenzweite einen 6:1-Erfolg.

„Das war der erwartete und auch erhoffte klare Favoritensieg“, erklärte TTC-Vorsitzender Uwe van gen Hassend auch mit Blick auf das Spielverhältnis im Zweikampf an der Ligaspitze. Weil die Kölner (22:2 Punkte/Spielbilanz +42) am Wochenende nicht über ein 5:5 beim Dritten Union Velbert hinauskamen, könnte Lampertheim (16:4 Punkte/Spielbilanz +32) beim Gipfeltreffen im Rheinland am 24. Februar bei einem Erfolg gleichziehen. „Jeder einzelne Spielpunkt könnte dann entscheiden“, weiß van gen Hassend, der Kölns Remis in Velbert mit seinen Schützlingen am Liveticker verfolgte: „Velbert hatte ja 3:0 und 5:4 geführt, im letzten Spiel stand es 9:9 im fünften Satz“, sprach der TTC-Boss von einem „glücklichen Remis“ für den Primus.

Weitaus weniger Mühe hatten die TTC-Herren mit Buschhausen. Die Doppel Andrei Putuntica/Istvan Molnar und Alfredas Udra/Nick Tio waren jeweils schon nach drei Sätzen fertig. In der Einzelphase setzte sich Lampertheims Spitzenmann Putuntica in vier und drei Sätzen durch, Tio legte einen weiteren Drei-Satz-Erfolg zum temporären 5:0 nach. Nur bei Alfredas Udra, der gegen Buschhausens Nummer eins Frantisek Krcil in den fünften Satz musste, wurde es eng. Den einzigen Punktverlust verschuldete Molnar mit einer Vier-Satz-Niederlage im hinteren Paarkreuz.

Unerwartete Punkte

Vor dem direkten Aufeinandertreffen in elf Tagen haben Köln und Lampertheim spielfrei. Das Gipfeltreffen selbst dürfte „ein absolutes Highlight“ markieren, ist sich van gen Hassend sicher. „Unser Reisebus ist voll, hinzu kommen zwei private Pkw. Es werden also locker 60 Lampertheimer in der kleinen Halle sein. Köln hat ja auch viele Zuschauer und einige Interessierte von außerhalb werden garantiert zum Spitzenspiel vorbeikommen“, rechnet van gen Hassend mit bis zu 250 Zuschauern.

Einen wichtigen 8:2-Heimsieg im Abstiegskampf der Oberliga Hessen holten die TTC-Damen gegen den TTC Salmünster. Dabei profitierten die Südhessinnen davon, dass die Gäste auf den Positionen eins und vier ohne die erkrankten Nicole Freiberger und Juliane Wolf auskommen mussten. „Salmünster ist deshalb mit nur drei Spielerinnen hier angetreten und hat drei Punkte kampflos abgegeben“, sprach van gen Hassend von „zwei unverhofften Punkten“.

Beim Zweiten TTG Vogelsberg (25:3 Punkte) setzte es für Lampertheims Damen (jetzt Fünfter mit 10:16 Punkten) dagegen eine 1:8-Klatsche. Am Wochenende sind die Südhessinnen spielfrei. Am 23. Februar geht es zu Top-Favorit TTC Langen (23:1).

Für die TTC-Herrenreserve in der Verbandsliga Süd gab es am Wochenende wenig zu erben. Das Schlusslicht der Hessenliga Süd-West, das ohne Steffen Kreß (privat verhindert) und Bernhard Schüßler (krank) auskommen musste, verlor das Heimspiel gegen den Vierten TTC Hausen mit 4:9. Am Samstag (17 Uhr) reist der Aufsteiger zu Tabellenführer TTV Topspin Lorsch (22:2). „Da sind wir krasser Außenseiter, zumal wir den am Arm verletzten Ahmet Topal schonen werden“, erklärte van gen Hassend. cpa

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