Lokalsport Südhessen

Handball Neuer FSG-Trainer Seiberth mit Tests zufrieden

Gelungener Aufgalopp

Archivartikel

Biblis/Gernsheim.Das 54. Fischerfestturnier in Gernsheim war wieder ein beliebter Treffpunkt für die Handballerinnen und Handballer aus dem Ried. Während bei den Männern der Bezirksoberligist TV Groß-Rohrheim mit einem 10:7-Finalsieg gegen den TV Büttelborn den Pokal mit nach Hause nahm, wurde der Auftritt des neugegründeten Gernsheimer SC mit Spannung erwartet. Der GSC ist aus der Handball-Abteilung des SVC Gernsheim hervorgegangen und hat sämtliche Mannschaften und Ligen übernommen. Bis ins Spiel um Platz drei kämpfte sich das Team unter neuem Namen als Gastgeber des Freiluftturniers.

Keine Auswirkung hat die Neugründung auf die Frauenspielgemeinschaft FSG Biblis/Gernsheim. Neues gibt es bei der FSG allerdings im sportlichen Bereich: Nach dem Abstieg in die Bezirksliga A übernahm Bernd Seiberth als Trainer das Team, das itten im Umbruch steckt. „Wir haben schon einige neue Spielerinnen im Kader, aber mit dem bisherigen Verlauf der Vorbereitung bin ich sehr zufrieden“, so der 43-Jährige. „Das Fischerfestturnier war für uns noch kein Gradmesser, eher eine Spaß- und Teambuildingveranstaltung“, erklärt Seibert, der dennoch den vierten Platz unter sieben Mannschaften mit sechs Punkten als positiv bewertete.

Höhere Trainingsintensität

Mit Torhüterin Demet Özyurk (Crumstadt/Goddelau), Marike Hübner (Weiterstadt/Braunshardt) und Rückkehrerin Katja Hensler (HC Hohenems/Österreich) sowie den drei Zweitmannschaftsspielerinnen Zeynep Durmaz, Tina Bonifer und Janina Werner konnte die FSG die Abgänge von Jessica Fürst und Miriam Weil, die sich beide der HSG Bergstraße angeschlossen haben, mehr als kompensieren. Dass die A-Liga nach dem knappen Abstieg in der Vorsaison, der erst am letzten Spieltag besiegelt wurde, dennoch die genau richtige Liga für Biblis/Gernsheim ist, davon ist Seiberth dennoch überzeugt: „Durch die Schwangerschaft von Saskia Laudenbach und den Kreuzbandriss von Elma Drekovic fehlen zwei absolute Leistungsträger langfristig, so dass es sicherlich besser ist, in der A-Liga zu starten.“ Um bestens vorbereitet am 16. September in Erfelden in die neue Runde zu starten, bittet Bernd Seiberth seine Mannschaft nach dem Ende des Fischerfests jeweils dreimal wöchentlich zu Übungseinheiten. me

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