Lokalsport Südhessen

Spiel der Woche FSV Riedrode empfängt den VfR Bürstadt zum Derby in der Fußball-Kreisoberliga

Gelungener Pokalauftritt als Mutmacher

Bürstadt.Im Jahr 2018 wartet der FSV Riedrode in der Fußball-Kreisoberliga noch auf den ersten Erfolg. Dass die Blau-Weißen das Siegen noch nicht verlernt haben, stellten sie allerdings am Mittwochabend auf eigenem Platz im Halbfinale des Kreispokals unter Beweis. So wurde der FSV seinem aktuellen Ruf als Pokalschreck erneut gerecht, als er den zwei Klassen höher angesiedelten Verbandsligisten FC 07 Bensheim durch ein Tor von Yill Krasniqi (29.) und ein Eigentor von Daniel Piller (85.) mit 2:1 (1:1) bezwang und zum dritten Mal in den letzten fünf Jahren ins Kreispokalfinale einzog.

Diesen Schwung will der FSV nun auch ins nächste Ligaspiel mitnehmen, denn am Sonntag (15.15 Uhr) steigt im Bürstädter Robert-Kölsch-Stadion das Lokalderby beim VfR Bürstadt. „Das wird gerade auf dem für uns ungewohnten und großen Rasenplatz kein leichtes Spiel, zudem hat sich der VfR im Winter noch einmal gut verstärkt. Dennoch wollen wir dort eine ähnlich gute Leistung zeigen wie am Mittwoch im Pokal“, erklärt FSV-Trainer Duro Bozanovic, der seine Mannschaft nach dem Montagstraining noch einmal wachrüttelte, nachdem diese zuletzt doch etwas aus dem Tritt gekommen war.

VfR mit Formschwankungen

Zwar konnten die Hausherren vom VfR Bürstadt im Jahr 2018 im Bergsträßer Fußball-Oberhaus schon drei Siege für sich verbuchen, aber die Leistung der Schwarz-Weißen war zuletzt von Schwankungen geprägt. In diese drei Erfolge ist auch der 2:0-Heimerfolg über Anatolia Birkenau vom vergangenen Sonntag mit eingerechnet, den die Rasensportler allerdings teuer bezahlen mussten. „Kadir Kilic hat sich eine Verletzung an der Kniescheibe zugezogen, die Jungs konnten ihn zwar noch vom Platz führen, aber zum Abtransport war dann ein Krankenwagen nötig. Ob Kadir in dieser Saison noch einmal spielen wird, ist sehr fraglich“, bedauert der Sportliche Leiter des VfR Bürstadt Marco Müller.

Dass der VfR trotz dieser Szene in der 34. Minute in der Schlussphase der Begegnung noch beide Treffer zum 2:0-Sieg erzielte, freute Müller dagegen. „Man muss ja sehen, wo wir hergekommen sind. Wir haben jetzt schon 35 Punkte, am Ende der gesamten vergangenen Saison hatten wir 37 Zähler“, ist der 37-Jährige froh, dass die Schwarz-Weißen mit dem Thema Abstieg in dieser Saison nichts zu tun haben werden und sogar nach oben schauen dürfen. „Im Hinspiel beim FSV war ja schon ordentlich Feuer drin“, erinnert sich Müller an das 2:2 aus dem September 2017.

Bozanovic ergänzt: „Obwohl wir zuletzt in der Liga nicht mehr gewonnen haben, halten wir immer noch Anschluss zu Platz zwei, dass ist fast schon etwas verrückt. Obwohl wir am Mittwoch im Pokalhalbfinale auf Perica Bozanovic, Tomislav Tadijan, Amer Gara Hassan und André Moos verzichten mussten, hat sich die Mannschaft den Finaleinzug verdient, auch wenn wir etwas Glück hatten, dass Bensheim einen Strafstoß verschossen hat. Jetzt kommen die Derbys gegen den VfR und die SG Riedrode – und natürlich freuen wir uns auch schon auf das Pokalfinale gegen den Gruppenligisten VfR Fehlheim, das wahrscheinlich am 9. Mai steigt.“

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