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Fußball Darmstadt im DFB-Pokal gegen den KSC

Grammozis lässt Elfmeter trainieren

Archivartikel

Darmstadt.Nach zuletzt zwei Siegen in der Liga will Zweitligist Darmstadt 98 seinen Aufwärtstrend im DFB-Pokal fortsetzen. Die Flutlichtpartie in der 2. Hauptrunde an diesem Dienstag gegen den Karlsruher SC (20.45 Uhr) sei „ein absolutes Highlight“, sagte Trainer Dimitrios Grammozis. Mit dem Erfolgserlebnis vom 1:0 über Aue falle die Regeneration in den vier Tagen zwischen beiden Spielen zudem leichter.

Fraglich ist der Einsatz von Mittelfeldspieler Yannick Stark, der Bauchmuskelprobleme hat und deswegen schon gegen Aue pausieren musste. Definitiv fehlen werden die Langzeitverletzten Felix Platte und Braydon Manu. Ob Marcel Heller in die Startelf zurückgekehrt, ließ der Coach offen. Der Flügelspieler hatte gegen Aue erstmals in seiner Zeit beim SV Darmstadt 98 ein komplettes Spiel auf der Bank geschmort.

Mit dem KSC messen die Hessen bereits zum zweiten Mal innerhalb eines Monats die Kräfte. Anfang Oktober hatten sich beide Teams am Böllenfalltor in der Liga 1:1 getrennt. Entsprechend gewarnt sei man jetzt. Da bislang beide Teams fünfmal Unentschieden gespielt haben, bereitet sich Grammozis auf eine Verlängerung vor. „Laut Statistik müssen wir das. Und wir werden auf jeden Fall auch das Elfmeterschießen trainieren“, sagte er schmunzelnd.

Betroffen zeigte sich Grammozis über den jüngsten Übergriff auf einen Amateur-Schiedsrichter. „Ich war geschockt, als ich das gehört habe“, sagte er. Bei aller Emotionalität habe Gewalt im Fußball nichts zu suchen. „Das darf in keiner Weise toleriert werden. Da müssen drastische Strafen her.“ Dem Schiedsrichter, der am Sonntag beim südhessischen Kreisliga-Spiel zwischen dem FSV Münster und dem TV Semd bewusstlos geschlagen worden war, wünschte Grammozis gute Besserung: „Ich hoffe, dass er sich so schnell wie möglich erholt.“ dpa

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