Lokalsport Südhessen

Handball-A-Liga Saison der Holdefehr-Sieben startet in Fürth

Groß-Rohrheim nimmt Favoritenrolle an

Groß-Rohrheim.Verlieren verboten heißt es am Sonntag, 16 Uhr, für die A-Liga-Handballer des TV Groß-Rohrheim. Das Team von Trainer Sascha Holdefehr muss zur Saisonpremiere bei der Reserve der HSG Fürth/Krumbach ran und wenn tatsächlich ins Titelrennen eingegriffen werden soll, ist ein Sieg im Odenwald Pflicht.

Doch Holdefehr erinnert an die zurückliegende Saison, als der TVG in Fürth mit 33:34 verlor. Auch der erste Spieltag der abgelaufenen Runde ist ihm noch in Erinnerung, als es gegen Eberstadt ein 34:36 setzte. Doch nun gibt sich der Trainer kämpferisch: "Wir dürfen uns zum Start gegen Fürth keine Blöße geben."

Auftaktprogramm hat es in sich

Allerdings muss Holdefehr am Sonntag auf Neuzugang Andreas Ochs verzichten, der noch an einer Knieverletzung laboriert. Ansonsten sollten aber alle Spieler an Bord sein und entsprechend gehen die Groß-Rohrheimer auch als Favorit in Spiel.

Die Fürther ihrerseits haben als Saisonziel lediglich den Klassenerhalt ausgegeben, der neue Trainer Stefan Eger sieht seine Mannschaft gegen Groß-Rohrheim klar in der Außenseiterrolle. "Das ist gleich ein ganz schwerer Gegner", sagt der Coach und verweist auf die Verstärkungen aus der Landesliga. Dennoch will sich Eger aber natürlich so teuer als möglich verkaufen. "Zu verschenken haben wir nichts", betont er. Und darauf stellt auch Holdefehr seine Mannschaft ein: "Fürth wird in eigener Halle um ihre Chance kämpfen und wir müssen dagegenhalten."

Wo die Groß-Rohrheimer in dieser Runde tatsächlich stehen, das wird man nach den ersten fünf Spieltagen schon sehen können: Das Auftaktprogramm des TVG hat es in sich, nur einmal dürfen die Riedhandballer in der Bürgerhalle ran. Und auch die Gegner haben es in sich. Nach der Partie in Fürth geht es zur traditionell sehr unangenehm zu spielenden SG Arheilgen II, "eine Mannschaft mit vielen erfahrenen Spielern", wie Holdefehr warnt.

Danach kommt der Titelkandidat HSG Bensheim/Auerbach nach Groß-Rohrheim, ehe es zu einem weiteren Spitzenspiel beim TV Trebur kommt und es zur heimstarken HSG Dornheim/Groß-Gerau geht. "Wenn diese fünf Spiele vorbei sind, dann können wir schon erahnen, wohin die Reise gehen wird", so der erfahrene Übungsleiter, der seine Mannschaft aber gerüstet sieht: "Wir sind stärker besetzt, als in der vergangenen Runde und wir wollen vorne angreifen." me

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