Lokalsport Südhessen

Fußball-Kreisoberliga FC Alemannia trifft auf spielstarke Tvgg Lorsch / TV Lampertheim will sich in Mitlechtern defensiv stabilisieren

Groß-Rohrheim wünscht sich Sieg zur Kirchweih

Ried.Siege zur Kirchweih machen doppelt Freude. Und so hätte Fußball-Kreisoberligist FC Alemannia Groß-Rohrheim nichts dagegen, am Samstag um 16 Uhr gegen die Tvgg Lorsch dreifach zu punkten. Auch Rohrheims neuer Trainer Alexander Behrendt möchte alsbald seinen ersten Sieg in der Liga holen. Dabei ist ihm aber nicht entgangen, dass Gegner Lorsch nicht gerade von Pappe ist.

„Die Tvgg spielt einen sehr attraktiven Fußball und ich bin mir sicher, dass sie zu Saisonende auch weit vorne stehen wird. Klar streben wir einen Sieg an. Doch das könnte eine Begegnung sein, bei der wir unter Umständen auch mit einem Unentschieden zufrieden sein müssen.“

Fast hätte der traditionsreiche FC Alemannia seinen ersten Sieg schon in der Tasche gehabt, denn als die Heimbegegnung am 6. August gegen den VfL Birkenau wegen eines heftigen Gewitters abgesagt wurde, stand es schon 2:0 für die Platzherren. Die Begegnung wird aber zeitnah wiederholt. Klassenleiter Reiner Held forderte beide Vereine auf, sich bis September auf einen Nachholtermin zu einigen.

Gegen Lorsch wünscht sich Neutrainer Behrendt einen besseren Spielfluss wie beim 1:1 in Bürstadt, als die Alemannia manchmal zerfahren auftrat. In personeller Hinsicht aber scheinen die Voraussetzungen geschaffen, dass der FCA spielerische Akzente setzen kann, denn Nick Höppner, Patrick Schmitt und Mirco Gudelj, die beim VfR Bürstadt fehlten, stehen wieder zur Verfügung. Jedoch muss Groß-Rohrheim weiterhin auf den defensiven Mittelfeldspieler Emre Kilic verzichten, der sich noch im Urlaub befindet.

„Auch wenn wir weiter hart arbeiten müssen, stelle ich fest, dass es bislang nicht so schlecht lief. Für die Großen der Kreisoberliga können wir zu einem gefährlichen Stolperstein werden,“ ist sich Behrendt sicher, eine neue gute Groß-Rohrheimer Mannschaft formen zu können.

Nach zwei Siegen in Begegnungen, deren Spielausgang die Vermutung nahelegen, es handele sich um ein Eishockey-Spiel, ist der TV Lampertheim nun bei der KSG Mitlechtern zu Gast. Trainer Rudi Kecskemeti nahm am vergangenen Sonntag die Gelegenheit wahr und beobachtete den kommenden Gegner bei seiner 0:1-Auswärtsniederlage bei der TSV Auerbach.

Dabei sah er eine intensiv geführte Begegnung, eine lauf- und kampstarke KSG, die einen eingespielten Eindruck hinterließ, auch wenn sie zu oft mit langen Bällen operierte. „Wenn wir nicht wie in den beiden ersten Spielen jeweils vier Gegentreffer bekommen wollen, müssen wir in der Defensive konzentrierter arbeiten“, fordert TVL-Pressesprecher Frank Willhardt.

Auch wenn Daniel Willhardt (Urlaub), Dennis Kescemeti (Knieverletzung) und Manuel Bezga (privat verhindert) definitiv fehlen werden, hinter Timo Rodovsky noch ein Fragezeichen steht, strebt Lampertheim bei der Mannschaft des ehemaligen Bürstädter Co-Trainers Chris Schamber einen Auswärtserfolg an. hias

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