Lokalsport Südhessen

Spieler der Woche Stürmer Marcel Eckhardt hat in dieser Kreisoberliga-Saison für den FC Alemannia schon sieben Treffer erzielt

Groß-Rohrheimer Tor-Garant

Groß-Rohrheim.In der durch die Corona-Pandemie beendeten Spielzeit 2019/2020 stand Alemannia Groß-Rohrheim zum Zeitpunkt des vorzeitigen Saisonendes in der Kreisoberliga auf dem vorletzten Rang. Die geplante Aufholjagd fiel aus, da aber festgelegt wurde, dass es keine Absteiger gibt, blieb der FCA dem Bergsträßer Fußball-Oberhaus erhalten. In den 17 bis dahin absolvierten Partien hatte Kapitän Marcel Eckhardt 17 Treffer erzielt. Seinen Torriecher stellt der in Bensheim-Schwanheim wohnende Stürmer auch in dieser Saison unter Beweis, beim 4:3-Heimsieg über Einhausen steuerte Eckhardt gleich drei der vier Tore bei.

„Marcel ist ein enorm wichtiger Spieler für uns, deshalb ist er ja auch unser Kapitän“, weiß Trainer Alexander Merlau-Behrendt um die besonderen Qualitäten des schnellen Stürmers, der am Samstag seinen 25. Geburtstag feiert. „Angesichts von Hausbau, Corona und unserem Spiel am Sonntag beim SC Olympia Lorsch wird es am Samstag keine große Geburtstagsfeier geben“, berichtet Eckhardt, der sich allerdings von seiner Mannschaft über ein besonderes Geschenk freuen würde, wenn auch mit einem Tag Verspätung.

Lorsch als nächster Gegner

„Nach unserem Sieg gegen Einhausen gilt es jetzt, weiter Punkte zu sammeln. Da würde ich gerne am Sonntag in Lorsch mindestens einen Zähler mit nach Hause nehmen. Bei einem Sieg gebe ich der Mannschaft vielleicht einen Kasten Bier aus“, erklärt Eckhardt, der weiß, dass sechs Punkte und Platz 14 kein Ruhekissen sind. Der Alemannia-Kapitän hatte sich einen besseren Start erhofft. „Unser Auftaktprogramm war allerdings nicht einfach, so hatten wir mit der TSV Auerbach und der SG Unter-Abtsteinach zu Beginn gleich zwei Mannschaften, die zu den Titelfavoriten gezählt werden“, analysiert er. „Wir haben neun junge Spieler dazubekommen, die bisher noch nicht im Aktivenbereich gespielt hatten. Da wird schon ein anderer Fußball gespielt. Daran mussten sich unsere jungen Spieler erst gewöhnen – und natürlich mussten wir uns auch selbst als Team erst mal einspielen“, sieht Eckhardt diesen Lernprozess in die richtige Richtung gehen.

Dabei konnte er selbst nicht ganz so helfen, wie es ihm lieb gewesen wäre. „Wir bauen gerade mein Elternhaus in Schwanheim aus. Meine Mutter Claudia wohnt unten, meine Freundin Lilly Benz und ich werden dann oben wohnen. Da musste im August das Dach runter, daher konnte ich den Großteil der Saisonvorbereitung nicht mitmachen und habe auch nicht immer am Training teilnehmen können. Das ist erst seit ein, zwei Wochen wieder so“, erläutert Eckhardt. „Das einem die Vorbereitung fehlt, das merkt man auch selbst. Mittlerweile geht es jetzt aber immer besser.“

Seine Quote aus der vergangenen Saison von einem Tor pro Spiel hat Eckhardt durch seine drei Treffer am Sonntag schon wieder erreicht, stehen für den Angreifer nun sieben Tore in sieben Ligaspielen zu Buche. „Wichtiger ist mir allerdings, dass wir das Spiel gewinnen, da ist es letztlich egal, wer die Tore macht“, will der Kapitän mit dem FCA so schnell wie möglich die nötigen Punkte sammeln, um mit dem Abstieg nichts zu tun zu haben . and

Zum Thema
Das Wichtigste von heute
Newsticker Südhessen Ticker
Newsticker Rhein-Neckar
Newsticker überregional