Lokalsport Südhessen

Fußball-Gruppenliga Eintracht gastiert am Sonntag in Fürth

„Heißer Tanz“ erwartet

Archivartikel

Bürstadt.Hinter das 1:1-Heimremis gegen die Sportfreunde Heppenheim im Gruppenliga-Derby hat Benjamin Sigmund einen Haken gesetzt. „Wir können es eh nicht mehr ändern“, hält der Spielertrainer der Bürstädter Eintracht korrekt fest. Längst ist der Fokus schon auf den nächsten Konkurrenten im Abstiegskampf gerichtet. Am Sonntag (15 Uhr) geht es zum FC Fürth.

Im Dienstagstraining nach dem Heppenheim-Spiel arbeitete der Aufsteiger nicht nur den spät erlittenen Gegentreffer auf. „Wenn man seine Chancen nicht nutzt, kann man bei einem knappen Ergebnis immer mal den Ausgleich kassieren. Klar hätten wir gerne gewonnen, das Ergebnis wirft uns aber nicht aus der Bahn“, freute sich der Eintracht-Coach zumindest darüber, den Vier-Punkte-Vorsprung auf die Kreisstädter gehalten zu haben. Zumal Heppenheim am Mittwochabend mit 0:1 in Höchst unterlag.

Mit der Minimalvorgabe „Abstand wahren“ treten die Bürstädter nun auch in Fürth an. Der FCF gewann zuletzt mit 3:0 beim Zwölften TSV Lengfeld (29 Punkte). Mit 28 Zählern liegen die Odenwälder jetzt vor Heppenheim (27) auf Rang 13 – das ist der erste von sechs direkten Abstiegsplätzen. Die Eintracht befindet sich als Elfter mit 31 Zählern in Fürther Reichweite.

„Odenwälder Mannschaften sind für gewöhnlich sehr heimstark. Wir wollen aggressiv dagegenhalten. Ein Punkt ist zwar das Minimalziel, aber wir fahren natürlich dahin, um etwas Zählbares mitzunehmen“, rechnet Sigmund mit einem „heißen Tanz“, wie er sagt: „Fürth hat sich zuletzt berappelt und ist nah dran, die Abstiegszone zu verlassen.“

Theodorou fällt aus

Genau das will Bürstadt den zuletzt viermal ungeschlagenen Fürthern (drei Remis, ein Sieg) verwehren. Mit einem Dreier im Odenwald könnte die Eintracht ihr Polster auf die gefährlichen Ränge auf bis zu sechs Zähler ausbauen. „Wir müssen die Fehler abstellen und zielstrebiger nach vorne spielen“, fordert Sigmund von seinen Schützlingen.

Das Gastspiel in Fürth muss der Eintracht-Trainer ohne Mittelfeldmann Vassili Theodorou planen. Hinter dem Einsatz von Offensivkraft Klaudi Buraku (angeschlagen) steht ein Fragezeichen. Dagegen kehrt Stammtorwart Christian Steiner nach der abgelaufenen Rotsperre zurück. cpa

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