Lokalsport Südhessen

Fußball-Kreisoberliga FVH erwartet Groß-Rohrheim am Freitagabend zum Derby / TVL empfängt Starkenburgia am Kerwesamstag

Hofheim ist vor starker Offensive der Alemannia gewarnt

Archivartikel

Ried.Kirchweihen haben traditionell zur Folge, dass die Fußballvereine aus den jeweiligen Orten ihre Spiele vorverlegen. Davon machen jetzt die Kreisoberligisten FV Hofheim und TV Lampertheim Gebrauch. Während die Hofheimer bereits am Freitag um 19 Uhr im Riedderby den FC Alemannia Groß-Rohrheim empfangen, genießen die Lampertheimer einen Tag später Heimrecht gegen den FC Starkenburgia Heppenheim. Anpfiff ist um 17 Uhr.

„Nicht ohne unser Zutun“, das war die prägnante Aussage von Fürths Abteilungsleiter Markus Stephan, über die Hofheimer Treffer am vergangenen Sonntag, die zum 2:1-Sieg des FVH im Odenwald führten. Nun wollen die Hofheimer, die vorher dreimal in Folge verloren hatten, natürlich nachlegen. Doch Spielertrainer Oliver Schader weiß um die starke Offensive der Alemannia. „Wir werden wohl mit der gleichen Formation wie in Fürth auflaufen müssen. Das heißt, mir fehlen noch einige Spieler“, will Schader gerade die Defensive stärken. Im Angriff muss er außerdem noch zwei Wochen auf Torjäger Marcel Mackemull verzichten, der an einem Muskelbündelriss laboriert.

„Ein Sieg in Hofheim würde uns gut zu Gesicht stehen, denn das 1:1 über die Tvgg Lorsch, so gerecht es letztlich war, hat uns wenig Freude bereitet“, hofft Klaus Anthes, der Vorsitzende des FC, auf einen Auswärtsdreier. Ihm ist bewusst, dass es seine Mannschaft mit einem heimstarken und offensiv ausgerichteten Gegner zu tun hat. Doch nicht nur die Stärke des FVH bereitet den Groß-Rohrheimern Kopfzerbrechen. Auch die Torwartfrage muss bis heute Abend geklärt werden. Stammtorhüter Dominik Nolte handelte sich die Rote Karte ein, nachdem er Schiedsrichter Sen aus Groß-Gerau ein paar unschöne Worte gesagt hatte.

Klare Ansage von Kecskemeti

Begegnungen zwischen dem TV Lampertheim und dem FC Starkenburgia Heppenheim haben Seltenheitswert. Am Samstag um 17 Uhr kommt es im Sportzentrum Ost zu einem solchen nicht alltäglichen Duell. Rudi Kecskemeti, der neue Trainer des TVL, weiß um die besondere Bedeutung der Partie: „Ein Kerwespiel muss man einfach gewinnen. Da gibt es keine zwei Meinungen“, strebt er einen dreifachen Punktgewinn an. Personell plagen ihn aber ein paar Sorgen. So muss der Coach neben den Urlaubern Philipp Hensel und Maximilian Busch auch auf den angeschlagenen Pascal Simon verzichten. Der Einsatz von Manuel Betzga (Prellung) und Torhüter Peter Hecher (Erkältung) ist fraglich. hias

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