Lokalsport Südhessen

Fußball-Kreisoberliga Schader-Team vor unangenehmer Auswärtsaufgabe bei Anatolia Birkenau

Hofheim spielt voll auf Sieg

Ried.In der Fußball-Kreisoberliga bleibt der Kampf um die Meisterschaft dank des krisensicheren Spitzenduos FSG Riedrode/VfR Bürstadt weiterhin spannend. Aber noch dramatischer geht es am Tabellenende zu, denn hier haben mit der Spielvereinigung Fürth und den beiden Birkenauer Vereinen Anatolia und VfL Birkenau drei Mannschaften 24 Punkten und stehen damit gerade mal knapp vor dem Relegationsplatz, den inzwischen die mit fünf Niederlagen in Folge enttäuschende Lorscher Olympia einnimmt (23 Zähler).

Der FV Hofheim, der es bislang auf 17 Zähler gebracht hat, hat diesen Relegationsplatz als Zwischenziel im Visier und kämpft um jeden Punkt. Das bedeutet auch, dass der FVH unbedingt gewinnen muss, wenn er am Sonntag bei Anatolia Birkenau – auf dem unbequemen Hartplatz in Löhrbach – antritt. „In unserer Situation zählt derzeit nur ein Sieg und dementsprechend offensiv werden wir auch bei der Anatolia zu Werke gehen“, will sich Hofheims Spielertrainer Oliver Schader im wichtigen Auswärtsspiel nicht aufs Taktieren beschränken, sondern mutig nach vorne spielen und nach Möglichkeit alle drei Zähler von der Begegnung im Odenwald mitnehmen.

Dort wird wohl die gleiche Mannschaft auflaufen, die am vergangenen Sonntag im Heimspiel gegen die FSG Riedrode nur denkbar knapp mit 2:3 verlor. Das bedeutet aber, dass Schader weiterhin auf Tobias Haser, Manuel Scharr und Aaron Hahl verzichten muss.

Lampertheimer Planungen

„Wir haben endlich mal wieder unsere Asse dabei gehabt“, freute sich Rudi Kecskemeti, der Trainer des TV Lampertheim, über den klaren 4:1-Heimsieg seiner Mannschaft über Olympia Lorsch, der nach seiner Auffassung noch höher hätte ausfallen können. Aber letztlich hat der aus Mannheim stammende Coach gar nicht so viel an seiner Elf auszusetzen. „Das war eine geschlossene Mannschaftsleistung, bei der meine Vorgaben nahezu alle umgesetzt wurden“, so Kecskemeti.

Auch beim Tabellenletzten FC Ober-Abtsteinach streben die Lampertheimer einen Sieg an, ohne den Respekt zu verlieren. „Ober-Abtsteinach ist wie ein angeschlagener Boxer. Wer einen solchen unterschätzt, kann böse überrascht werden“, betont Kecskemeti, dass seine Truppe vor einem schweren Auswärtsspiel steht und keineswegs eine Kaffeefahrt in den Odenwald bestreiten will.

Personell werden die Lampertheimer Turner allerdings nicht in Bestbesetzung spielen können, denn René Salzmann befindet sich im Urlaub und Dennis Kecskemeti, der am Sonntag zeigte, wie wichtig er für die Mannschaft sein kann, muss wohl wegen einer Oberschenkelverletzung pausieren.

Bereits jetzt laufen die Planungen am Lampertheimer Sportzentrum Ost für die kommende Saison auf Hochtouren. Zwar könnte es auch die eine oder andere externe Neuverpflichtung geben, doch im wesentlichen sollen fünf, sechs Nachwuchsspieler von den eigenen A-Junioren in die erste Mannschaft aufrücken, von denen bereits jetzt einige ihre Einsätze bekommen. Noch nicht ganz geklärt ist indes, ob der TV Lampertheim wieder eine zweite Mannschaft meldet, die dann in der Kreisliga D an den Start gehen würde.

Riedrode gegen Groß-Rohrheim

Auch der VfR Bürstadt muss sich im Odenwald beweisen und tritt beim VfL Birkenau an. Heimrecht genießt dagegen die FSG Riedrode. Obwohl diese den relativ auswärtsstarken FC Alemannia Groß-Rohrheim empfängt, liegt ein Unentschieden außerhalb des Toleranzbereiches der FSG. hias

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