Lokalsport Südhessen

Fußball-Kreisoberliga 2:1 im Derby / Eintracht schießt SV Fürth ab / Vier Hinausstellungen zwischen Groß-Rohrheim und Lorsch

Hofheim verschärft SGR-Krise

Archivartikel

Ried.In der Fußball-Kreisoberliga Bergstraße hat sich der FC Alemannia Groß-Rohrheim auch gestern auswärtsstark gezeigt und das Verfolgerduell bei der Tvgg Lorsch mit 4:2 gewonnen. Noch mehr Tore schoss die Bürstädter Eintracht, die die Spielvereinigung Fürth mit 6:1 vom Platz fegte. Immerhin ein 1:1 gelang dem VfR Bürstadt in Birkenau. Durch einen 2:1-Erfolg im Riedderby vergrößerte der FV Hofheim die Sorgen der SG Riedrode.

FV Hofheim - SG Riedrode 2:1

"Das Glück, das uns heute zum Sieg verholfen hat, haben wir uns hart erarbeitet", lobte Hofheims Spielertrainer Oliver Schader seine trainingsfleißige Truppe. Im "Spiel auf Augenhöhe" brachte Maximilian Schröher seine Hofheimer mit einem sehenswerten Freistoß bereits in der sechsten Minute in Führung. Riedrodes Antwort ließ nicht lange auf sich warten und so vollendete Nils Schwaier einen schönen Angriff über die rechte Seite zum 1:1 (15.). Etwas umstritten war in der 53. Minute der Foulelfmeter, den Marcel Mackemull nach Foul an Benjamin Wagner zum 2:1 verwandelte. Schader wertete diese Entscheidung jedoch als völlig korrekt: "Ich habe es knallen hören."

Eintracht Bürstadt - SV Fürth 6:1

"Das war heute eine klare Angelegenheit für uns. Die Fürther hatten nur kurz vor der Halbzeit eine starke Phase", frohlockte Eintracht-Sprecher Christian Beckerle. Hakan Yacicis 1:0 in der vierten Minute gab den Platzherren eine frühe Sicherheit. Eher außergewöhnlich war dagegen das 2:0, denn André Bandieramonte luchste Fürths Torwart Kim Wolf den Ball ab. Vor der Halbzeit traf Flamur Bayrami per Foulelfmeter noch zum 3:0.

Kurz nach dem Wechsel durften aber auch die Fürther ran: Christian Vetter verkürzte auf 3:1 (46.). Spätestens ab der 63. Minute war der Eintracht der Sieg nicht mehr zu nehmen. Fürths Verteidiger Nicolai Diefenbach verhinderte mit einem Handspiel auf der Torlinie einen Bürstädter Treffer, sah dafür Rot und musste von außen ansehen, wie Flamur Bayrami erneut per Elfmeter traf - 4:1. Das 5:1 fiel in der 81. Minute, als Jens Hartmann alleine aufs Fürther Gehäuse zulief. Der letzte Treffer war der schönste: Fabio Capello setzte den Ball in der 85. Minute direkt in den Winkel - 6:1.

Tvgg Lorsch - Groß-Rohrheim 2:4

In einer zerfahrenen Begegnung trugen die Rohrheimer einen etwas glücklichen Sieg davon. Hans-Jürgen Lebert, Pressesprecher der Lorscher, notierte vier Platzverweise. "Die hat Schiedsrichter Akcura zurecht vergeben. Die Spieler haben sich diese Hinausstellungen selbst zuzuschreiben", so der langjährige Lorscher Funktionär. Wurden die Alemannen Mirko Gudelj (39., Gelb-Rote Karte) und Fatbardh Behlulaj (73., Rote Karte) vorzeitig zum Duschen geschickt, erwischte es die Lorscher Kissenkötter (41., Rote Karte) und Brachowicz (70., Gelb-Rote Karte).

Ali Yaz belohnte den FCA in der zehnten Minute für dessen starke Anfangsphase. Aus 16 Metern traf er zum 0:1. Nach Tobias Höfles Ausgleich in der 43. Minute erzielte Goran Ratkovic in der 63. Minute per Foulelfmeter das 1:2. Abermals glichen die Lorscher durch Philipp Dewald in der 65. Minute aus. Als nur noch neun Spieler pro Mannschaft auf dem Platz waren, zeigte sich Lorsch großzügig und vertändelte zweimal den Ball. Dies begünstigte die Treffer von Sven Meyer und Patrick Schmitt in der Schlussphase.

Anat. Birkenau - VfR Bürstadt 1:1

Bürstadts Pressesprecher Norbert Krezdorn sah ein gutes, da chancenreiches Kreisoberligaspiel: "Beide Mannschaften hätten einen Sieg davontragen können. Die Begegnung hatte keinen Verlierer verdient." In der 26. Minute geriet der VfR allerdings in Rückstand. Als die Abwehr den Ball nicht aus der Gefahrenzone brachte, machte sich dies Kenan Yücel beim 1:0 zunutze.

Durch einen wunderbaren Treffer Marke "Tor des Monats" glichen die Bürstädter in der 64. Minute aus: Anatolias Torwart Yozkoyunus wollte sich als Feldspieler einbringen, rückte auf, vertändelte allerdings den Ball. Dieser gelangte zu Chris Schamber, dessen Heber aus knapp 40 Metern im Gehäuse der Gastgeber landete - 1:1. petz

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